Foto: Chiara Forg | Boost your City

Nachrichten Ginsheim | An diesem Samstagnachmittag gegen 14:17 Uhr kam es zu einem Rettungseinsatz im Rhein an der Nato-Rampe bei Ginsheim. Ein Hund wurde dort von der Strömung erfasst und kam nicht mehr selbstständig aus dem Wasser.


Der Hund wurde von der Strömung mitgerissen

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, handelte es sich um einen relativ großen Hund. Um welche Rasse es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Die Mutter des eigentlichen Besitzers war mit dem Tier spazieren. Der Hund war dabei ins Wasser gegangen und wurde von der Strömung erfasst. Es gelang ihm daher nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Wasser heraus zu kommen, woraufhin die Frau den Notruf wählte.

Daraufhin machten sich zwei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr sowie ein Rettungsboot auf den Weg zur Nato-Rampe. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war es Wassersportlern jedoch bereits gelungen, den Hund aus dem Rhein zu retten. Die Einsatzkräfte mussten daher nicht mehr tätig werden.

Im Einsatz waren insgesamt drei Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Ginsheim mit zwei Einsatzfahrzeugen sowie ein Rettungsboot.



Einer der Retter berichtet

Boost your City sprach vor Ort auch mit einem Mann, der dem Hund zur Hilfe gekommen war. Er war zu diesem Zeitpunkt mit seiner Familie zum Jetskifahren am Rhein gewesen. Die Familie war gerade dabei das Jetski wieder auf den Hänger zu laden, als sie den Hund bemerkten.

„Uns ist der Hund aufgefallen, da er plötzlich anfing zu bellen und immer weiter vom Ufer abtrieb. Er hatte versucht mit aller Kraft wieder zurück zum Ufer zu kommen, schaffte es aber nicht. Als die Frau am Rand dann auch noch um Hilfe rief, habe ich das Jetski wieder abgeladen und bin nochmal raus, um dem Hund zu helfen. Dann kamen Leute auf einem Schlauchboot vorbeigefahren. Als sie die Situation bemerkt hatten, kamen sie auch dazu um zu helfen. Gemeinsam konnten wir den Hund dann nach etwa zehn Minuten aus dem Wasser holen. Zum Glück ist alles gut gegangen.“, berichtete der Helfer.