Foto: Chiara Forg - Nachrichten Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | In einer ihrer letzten Sitzungen hat die SPD Ginsheim-Gustavsburg auch die ersten Erfahrungen mit der Sperrung des Ginsheimer Altrheinufers an Wochenenden besprochen. Die Fraktion zieht nun eine erste Bilanz.


Mehr Fläche zur Erholung

Positiv bewerten die SPD Vertreter im Stadtparlament, dass nun Fußgängern und Radfahrern an Wochenenden klarer Vorrang eingeräumt ist und die sonst als KFZ-Abstellplatz genutzte Fläche von Erholungssuchenden für Freizeitaktivitäten zurückgewonnen wird.

Auch kam es nach den Beobachtungen von SPD Stadtverordneten, die sich zu unterschiedlichen Zeiten an den vergangenen Wochenenden ein Bild von der Situation machten, zu weniger gefährlichen Begegnungen zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern durch parkplatzsuchende Autofahrer.

Falschparker sorgten für Probleme

Kritik übten die SPD Vertreter daran, dass zum Start der probeweisen Sperrung die eigentlich zugesagte und von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Beschilderung der Ausweichparkplätze nicht rechtzeitig fertig wurde.

Insbesondere die fehlende Kenntlichmachung des Parkplatzes am Bürgerhaus, der an diesen Wochenenden noch sehr wenig genutzt wurde, habe daher am ersten Wochenende zu großen Problemen mit Falschparkern in den angrenzenden Straßen geführt. Hier erhoffen sich die Sozialdemokraten eine weitere Entspannung der Lage, wenn die Beschilderung aufgestellt wurde.

Positives Fazit

„Es scheint sich rumzusprechen, dass das Ginsheimer Altrheinufer nicht mehr als kostenloser Parkplatz zur Verfügung steht und nach dem Willen der Stadtverordneten mehr und mehr der Naherholung dienen soll – und das ist gut so!“, resümiert SPD Fraktionsvorsitzende Melanie Wegling die ersten Wochen des Probebetriebs. Und lobend merkt sie an, dass die vier Stellplätze für Menschen mit Behinderung auch freigehalten wurden und somit gehbehinderten Personen jederzeit zur Verfügung standen.