Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Schon vor dem Jahr 1704 sollen in Ginsheim Schiffsmühlen betrieben worden sein. Sie arbeiteten dort über mehrere Jahrhunderte hinweg auf dem Rhein. Insgesamt waren gleichzeitig bis zu 21 der Kleinbetriebe zur Getreideverarbeitung auf dem Wasser verankert. Die Schiffsmühlen mussten dann wegen der neuen und modernen Industrie und dem immer mehr werdenden Schiffsverkehr weichen.


Ausflugsziel für die ganze Familie

In einigen Zeiten haben die Ginsheimer Schiffsmüller über 10 Millionen Kilogramm Getreide im Jahr gemahlen. Die authentische Rekonstruktion der letzten produktiven Rheinschiffsmühle bietet Interessierten heute noch interessante und spannende Einblicke in die Technik und die Arbeitsbedingungen aus vergangenen Zeiten. Ein Ausflug zur 2011 gebauten und wunderschön gelegenen Rheinschiffsmühle in Ginsheim ist ein echtes Erlebnis für die ganze Familie.

Die Rheinschiffsmühle ist wieder besuchbar

Seit dem 1. Juli ist die Ginsheimer Rheinschiffsmühle nach einer Zwangspause wegen der Pandemie von mehr als drei Monaten wieder für Besucher geöffnet. Vor dem Besuch muss allerdings eine telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 0157 – 3705 2722 erfolgen.

Da die Besucherzahlen bei schönem Wetter nicht absehbar sind und aufgrund der räumlichen Enge in dem historischen Nachbau die Einhaltung der Abstandsregel nicht garantiert werden kann, bleiben die allgemeinen Öffnungszeiten am Wochenende zunächst weiterhin ausgesetzt. Aufgrund der engen Raumverhältnisse wird die Gruppenstärke für eine Führung auch zunächst auf maximal neun Personen beschränkt. In der Mühle besteht Mundschutzpflicht und Desinfektionsmittel steht bei Bedarf bereit.

Liegeplatz der Rheinschiffsmühle
An der Schiffsmühle 1
(Verlängerung Bouguenais-Allee)
65462 Ginsheim-Gustavsburg