Nachrichten Mainz | In diesem Jahr ist vieles anders. So auch der neue „Gault&Millau Restaurantguide“, der jetzt mit neuer Starbesetzung bei Burda erscheint. Bewertet werden die 500 besten Restaurants Deutschlands nach dem traditionellen französischen Notensystem. Ab 15 Punkte geht’s los, und man wird in den Kreis all‘ derer aufgenommen, die nach dem Urteil der Gault&Millau Tester ganz vorne stehen. Darüber hinaus werden 500 weitere nicht bepunktete Adressen empfohlen. Tobias Schmitt, Küchenchef im Gourmet Restaurant des Favorite Parkhotels in Mainz, hat es auf Anhieb unter die Besten geschafft. Sechzehn von zwanzig Punkten gaben ihm die Tester und dazu viel Lob.


Aus dem Testbericht spricht vor allem eins

Anerkennung für den gut ausgebildeten jungen Chef, der schon mit den Großen am Herd stand, und jetzt in der Favorite eine neue Heimat gefunden hat. Apropos Heimat: Das haben auch die Tester erkannt – Tobias Schmitt fühlt sich der Region verbunden und bringt beim Einsatz ihrer Schätze solides, gut durchdachtes Handwerk auf die Teller. Für Aha-Effekte sorgen viele erfrischende Details, zum Beispiel beim Amuse-Bouche von Rindertartar mit Eigelbcreme und Buchenpilzen. Hierzu heißt es: „Die Kleinigkeiten geben die Richtung vor, und die heißt: frisch und elegant“. Und wenn Küchenkunst auch vermag, gute Laune zu stiften, dann hat’s der Neue in der Favorite wohl drauf. Sein „zupackender klarer Tomatensud“ gefiel spontan und wer weiß, vielleicht zauberte die gekonnte Mixtur den Testern sogar ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen.

Bei den Hauptgängen wünscht man sich ein paar mehr Ecken und Kanten. Doch die Freude über das gelungene glasierte Bries und die „sensationell komplexe Salzzitronen-Jus“ ist dann schon gleich wieder Balsam für die Seele des Küchenchefs. Und wenn es abschließend auch noch heißt: „Da blitzt nicht nur großes Können durch, da ist auch eigene Handschrift erkennbar! Mehr davon bitte!“ – dann stimmt die Küchenwelt in der Favorite für alle.
Und schließlich gibt es auch für den Service, der als „extrem aufmerksam“ beschrieben wird, Streicheleinheiten. Die Weinauswahl – ein Riesling von Battenfeld-Spanier aus der Magnumflasche – passte perfekt ins Konzept und steht laut Gault&Millau „beispielhaft für das durchdachte und preiswerte Weinangebot“.

Anja und Christian Barth jedenfalls fühlen sich in ihrer Wahl bestätigt und gratulieren: „Ein guter Einstieg in schwierigen Zeiten. Wir freuen uns für Tobi und sein Team und sagen: Weiter so … und gerne auch mehr davon!“

Von der Gault&Millau Website:

Die Tester für Gault&Millau kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kulinarik und sind in der Gastronomie, als Winzer, im Fachhandel oder angrenzenden Branchen tätig. Eines verbindet sie jedoch alle – die Leidenschaft für erstklassige Qualität, fachlich herausragendes Handwerk und kulinarische Produkte, die ihresgleichen suchen. Um absolute Unabhängigkeit und Neutralität unserer Tester zu garantieren, werden neben Weinblindverkostungen die Restauranttests anonym durchgeführt.