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Fit & Gesund | Am 25. September ist der Tag der Zahngesundheit. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Gesund beginnt im Mund – Mahlzeit“. Es dreht sich also alles um das Thema Ernährung und Mundhygiene.


Ernährung hat Einfluss auf die Mundgesundheit

Unsere Mundgesundheit ist nicht unerheblich davon abhängig, was wir essen und trinken. Verschiedene Lebensmittel können Krankheiten im Mundraum begünstigen und beschleunigen. Beispielsweise entsteht Karies, wenn man übermäßig viele Kohlenhydrate in Form von Zucker zu sich nimmt. Außerdem ist vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung wichtig, da es ansonsten zu Schäden an Zahnfleisch und Zähnen kommen kann. Das kann möglicherweise sogar die Nahrungsaufnahme erschweren, sodass ein Teufelskreis entsteht und immer weniger Nährstoffe aufgenommen werden.

Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundesärztekammer dazu

Die Bundeszahnärztekammer macht auf die Wechselwirkungen zwischen oralen und Allgemeinerkrankungen aufmerksam. Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundesärztekammer erklärt: „Verwiesen sei hier auf den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Zahnkaries, oder auf die Entwicklung eines Diabetes, der wiederum Zahnbetterkrankungen begünstigen kann. Mangelernährung in Folge einer schlechten Mundgesundheit hat darüber hinaus Folgen für die physische und psychische Gesundheit. Und schließlich kommt einem übermäßigen Alkoholkonsum bei der Entstehung von Mundhöhlentumoren eine erhebliche Bedeutung zu.“

Die Politik müsse im Bereich Ernährung eine konsequente Strategie zur Prävention von Krankheiten und schlechter Mundhygiene entwickeln. Dabei solle nach Angaben der Bundesärztekammer vor allem eine leicht verständliche Lebensmittelkennzeichnung im Mittelpunkt stehen. Auch eine bessere Gesundheits- und Ernährungserziehung in Kindergärten und Schulen sei wichtig.



Kinder sollten möglichst auf Zucker verzichten

Auch der Verein für Zahnhygiene macht darauf aufmerksam, wie wichtig die richtige Erziehung schon im Kinder- und Jugendalter ist. Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke sollten daher nur in kleinen Mengen von jungen Menschen konsumiert werden. Im besten Fall sollten Süßigkeiten nach den Hauptmahlzeiten gegessen und anschließend die Zahne geputzt werden. Dabei eignet sich Zahnpasta mit Fluor gut.

„Es bringt übrigens nichts, Säfte zu verdünnen“, erklärt Geschäftsführer des Vereins für Zahnhygiene, Dr. Christian Rath: „Bakterien brauchen sehr wenig Zucker, das gilt auch für Fruchtzucker, um ihre kariogene Wirkung zu entfalten. Auch ein kleiner Schuss Apfelsaft im Mineralwasser ist also schädigend für die Zähne.“

Auch weiße Zähne sind für viele Menschen wichtig

Neben der Gesundheit der Zähne legen auch viele Menschen Wert auf die Optik. Denn ein strahlendes Lächeln gehört für die meisten zu einem gepflegten Aussehen. Tee, Kaffee und Nikotin begünstigen allerdings Verfärbungen. Doch es gibt einige wirksame Zahnbleaching Methoden, mit denen sich die Zähne aufhellen lassen. Das funktioniert sowohl Zuhause als auch beim Zahnarzt.