Quelle: Facebook Matthias Willenbacher

Nachrichten Mainz | Regional produzierte und qualitativ hochwertige Lebensmittel sind gefragt. Man weiß, woher die Produkte kommen und unterstützt zusätzlich lokale Landwirte. In Mainz gibt es genau dafür ab sofort einen Online Hofladen. Boost your City hat bei Anna-Maria Gödrich, der Standortleitung der Frischepost RheinMain GmbH & Co. KG angefragt, was das Unternehmen ausmacht.

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Direkt vom Acker nach Hause geliefert

Das Unternehmen Frischepost wählt hochwertige Produkte aus dem Rhein-Main-Gebiet für die Kunden aus und liefert sie bis an die Haustür. Dabei achtet das Unternehmen auf Lebensmittel von lokalen und unabhängigen Produzenten. Man kann seinen gesamten Wocheneinkauf online bestellen und sich diesen bequem in einer Mehrwegbox gekühlt nach Hause liefern lassen. Neben Privathaushalten beliefert das Unternehmen, bei dem auch krummes Gemüse nicht aussortiert wird, auch Firmen und Kitas mit den Produkten.

Wie hebt sich das Unternehmen von anderen der Branche ab?

Anna-Maria Gödrich: „Es gibt natürlich andere Unternehmen die auch Lebensmittel liefern, allerdings ist der Fokus dort völlig anders. Wir legen viel mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität. Unsere Nachhaltigkeitskriterien sind transparent für jeden einsehbar. Dabei achten wir insbesondere auf die Produktionsbedingungen, das Tierwohl, welche Stoffe zum Einsatz kommen und welche Produkte man lieber gänzlich meidet. Wir verzichten soweit möglich auf Einwegverpackungen, liefern alles mit Elektrofahrzeugen aus und schaffen es, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Gleichzeitig ist unser Shop auf einfache Handhabung und volle Flexibilität ausgerichtet. Die Kombination ist in der Branche einmalig.“

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Verpackungsmüll wird auf ein Minimum reduziert

Immer mehr Verbraucher bestellen im Internet, daher wächst der Onlinehandel und mit ihm der Verpackungsmüll. Laut Umweltbundesamt ist Deutschland mit insgesamt rund 18 Million Tonnen Plastikmüll Spitzenreiter in Europa und nur ein Bruchteil dessen wird wiederverwertet.

Um das zu ändern nutzt Frischepost ein Pfandsystem, das die Lieferung der Lebensmittel in Mehrwegverpackungen möglich macht. Mit der Mehrwegbox bietet das Unternehmen den Kunden Frische und Unversehrtheit der Lebensmittel und reduziert Verpackungsmüll auf ein Minimum.



Mehwegverpackungen und Pfand-Lieferboxen

Mit der Pfand-Lieferbox geht das Unternehmen einen weiteren Schritt, um den Verpackungsmüll noch weiter zu reduzieren. Die innovative Pfand-Lieferbox besteht aus wiederverwertbarer Wellpappe, trennt die verschiedenen Lebensmittel voneinander und kühlt, was gekühlt werden muss.

Im Inneren der Box sorgt eine Mehrweg-Kühltasche mit Mehrweg-Kühlakkus für die Einhaltung der Kühlkette. Gleichzeitig bleibt zum Beispiel das Brot vor der Kühlung geschützt. Trennfächer bewahren stoßanfälliges Obst zudem vor Schaden, so werden auch Folien oder zusätzliche Plastikverpackungen überflüssig. Zudem liefert Frischepost die Lebensmittel mit Elektrofahrzeugen aus und schont auch hierbei die Umwelt. Die Inhaberin erklärt, dass Frischepost RheinMain zunächst mit zwei Elektrofahrzeugen als Flotte startet, diese aber zeitnah vergrößern wird.

Wer steckt hinter Frischepost?

Der Online-Hofladen Frischepost existiert in Hamburg bereits seit 2015 erfolgreich. Inzwischen beliefert Frischepost in der Hansestadt über 8.000 Haushalte, Kitas und Firmen und lizenziert über das frisch gegründete Partnerprogramm die Marke und Plattform in weiteren Regionen.

Wie sind Sie auf das Rhein-Main Gebiet als weiteren Standort gekommen?

Anna-Maria Gödrich: „Unser Investor & Ideengeber Matthias Willenbacher kennt die beiden Gründerinnen von einer Finanzierungsrunde aus dem letzten Jahr. Da er bereits zuvor in diversen nachhaltigen Startups involviert war, begeisterte ihn das Konzept sofort. Außerdem ist er selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen, sodass ihn gute Lebensmittel und die Wertschätzung für ihre Erzeuger schon immer begleiten. Da er Wahl-Mainzer ist liegt ihm das Rhein-Main-Gebiet am Herzen und so entstand die Idee auch diese Region mit frischen, hochwertigen und nachhaltigen Lebensmitteln zu versorgen. Da er ein vielbeschäftigter Mann ist, hat er sich Anna mit ins Boot geholt. Sie ist Ökotrophologin, Wahl-Mainzerin aus dem Allgäu und umtriebige Allzweckwunderwaffe mit einschlägiger Erfahrung in der Lebensmittelbranche.“


 


Wie groß ist das Team von Frischepost RheinMain?

Anna-Maria Gödrich: „Momentan sind wir fünf feste Leute, angeführt durch Anna Goedrich als Standortleitung. Wir haben kreative Köpfe bei uns (Felix) aber auch Organisationstalente wie Leonie. Hinzu kommen noch das Lagerteam und die Fahrerinnen und Fahrer.“

So funktioniert’s:

Der Online Shop von Frischepost RheinMain ist seit dem 16. April verfügbar. Dort kann man sich seinen Einkauf über die Homepage ganz bequem bestellen. Die frisch geernteten und produzierten Lebensmittel werden dann gekühlt und in Mehrwegboxen bis an die Haustür oder Bürotür geliefert. Der erste Liefertag wird der 22. April sein, teilt die Inhaberin mit.

Das Liefergebiet beschränkt sich zunächst auf Mainz und einige Vororte. Weitere Städte wie beispielsweise Wiesbaden sollen aber möglichst bald folgen. Auf der Homepage kann man jetzt schon seine Postleitzahl und seine E-Mail Adresse eintragen und erhält dann eine Information darüber, sobald der gewünschte Lieferort mit in das Liefergebiet aufgenommen wurde.

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