Nachrichten Mainz | Nun ist es sicher: Der geplante Freizeitpark auf dem Messegelände in Mainz-Hechtsheim wird kommen. Dies wurde an diesem Dienstag einstimmig von der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) und dem Schaustellerverband Rheinhessen beschlossen. Boost your City hat an diesem Dienstagabend mit Marco Sottile, dem ersten Vorsitzenden vom IMSM darüber gesprochen.

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Schon bald wird der Freizeitpark öffnen

„Wir haben beschlossen, dass wir an dem Thema mobiler Freizeitpark mit Hochdruck weiter arbeiten werden. Das ist so gewünscht von den Mitgliedern“, erklärt Marco Sottile. Schon ab Anfang Juli werden die Menschen auf dem Messegelände die Wurfbude, das Riesenrad und den Bratwurststand auf einer Fläche von rund 12.000 Quadratmetern wieder erleben können.

„Geplant ist der Start grob für Anfang Juli, das soll dann über die Sommerferien gehen also etwa sechs Wochen lang. Deshalb müssen wir ab morgen auch mit Hochdruck daran arbeiten, alles fertigzustellen und zu planen. Das Hygienekonzept steht zwar schon aber es müssen beispielsweise die Schausteller noch verpflichtet werden. Und jetzt hoffen wir natürlich, dass wir das schnellstens auf die Beine gestellt bekommen, dass wir den Bürgern und Familien schöne Sommerferien ermöglichen und natürlich auch die Schaustellerbetriebe versuchen zu retten.“; erklärt der Mainzer Schausteller.

„Ob die Fahrgeschäfte ausgetauscht werden, steht noch nicht fest. Der Auf- und Abbau ist teuer, man wird also nicht jede Woche wechseln können. Möglich wäre aber, nach der Hälfte der Zeit, also nach drei Wochen einige Geschäfte auszutauschen.“, erklärt Sottile.



Hygienekonzept mit Einlasskontrolle und Datenerfassung

Wie fast überall zur Zeit wird man am Eingang seine Daten hinterlegen müssen, um Infektionsketten im Zweifel nachverfolgen zu können. Zudem wird es eine Einlasskontrolle geben, um im Blick zu behalten, wie viele Menschen sich zeitgleich auf dem Gelände befinden. „Wir sind bei der Fläche ca. bei einer Personenzahl von 3.000. Das kann leicht nach unten tendieren, je nachdem wie wir es jetzt machen. Vielleicht gibt es ja aber bis dahin noch weitere Lockerungen.“, erklärt der Mainzer Schausteller. Wegen der hohen Zusatzkosten für Sicherheit und Hygiene werde man um einen Eintrittspreis nicht herum kommen. Allerdings versuche man natürlich, diese im Sinne der Besucher so gering wie möglich zu halten.

Die Stadt Mainz hilft

„Die Stadt unterstützt uns. Das heißt, der öffentliche Nahverkehr wird wieder zum Messegelände fahren in dieser Zeit, die Stadt unterstützt uns mit Werbung und so wie es aussieht, sollen die Mainzer Stadtwerke den Strom sponsern. Da laufen aber gerade noch die Verhandlungen mit den Stadtwerken. Wir bekommen außerdem von Karl Strack das Gelände und die Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Ich denke, alles in allem wird das also eine runde Sache.“, so Marco Sottile.

Erst an diesem Dienstagmorgen sorgte ein Bericht in der Printausgabe der Allgemeinen Zeitung für Verwunderung bei den Veranstaltern (wir berichteten).

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