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Die Staatsanwaltschaft Dortmund teilt mit: Ein 24-jähriger afghanischer Staatsangehöriger aus Zwickau wurde am gestrigen Tage (30. Juli 2019) dem zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts in Dortmund vorgeführt. Der Mann ist dringend tatverdächtig, am frühen Morgen des 28.Juli 2019 seine Ehefrau in Dortmund-Lütgendortmund auf brutalste Art getötet zu haben.

 

Der Mann hatte offenbar Streit mit seiner Lebensgefährtin und reiste ihr nach Dortmund nach. Dort soll die Frau gerade bei einer Bekannten Kinder betreut haben.

Am Mittag sollte ein Freund die Kinder abholen. Als dieser die Wohnung betritt, entdeckte er großflächige Blutspuren an den Wänden sowie am Boden. Die Kinder waren zwar wohlauf, doch von der 21-Jährigen Frau fehlt jede Spur. Er informiert direkt die Polizei.

Ob die Frau vor den Augen der Kindern erstochen wurde, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit

Die zwischenzeitlich durchgeführte Obduktion hat ergeben, dass auf die 21-jährige Afghanin mit einer Vielzahl von Messerstichen eingewirkt wurde. Nach Medienberichten soll es sich um mindestens 70 Stiche handeln.

Nach der brutalen Tat soll der Mann die Leiche in einen Koffer gesteckt haben. Diesen habe er später an einem Garagenhof in Dortmund öffentlich abgestellt. Am Dienstag fanden die Ermittler die tote Frau in dem besagten Koffer.

Der Beschuldigte wurde am 29.07.2019 in Zwickau vorläufig festgenommen und am gestrigen Tage per Hubschrauber nach Dortmund gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde ein Haftbefehl wegen Totschlags erlassen und der Beschuldigte einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.

Update 15:00 Uhr: Die Afghanin war laut Aussage von Staatsanwalt Felix Giesenregen bereits seit mehreren Wochen zu Besuch in Dortmund. Die Frau besaß keine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland und lebte zuletzt möglicherweise in Schweden.

Update 15:10 Uhr: Der geflüchtete Afghane besitzt eine Aufenthaltserlaubnis und darf eine Beschäftigung in Deutschland ausüben

Update 16:20 Uhr: Die Staatsanwaltschaft spricht von Szenen und einer Brutalität die unvorstellbar sei. Der Tatverdächtige sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Zu dem Fall hat er sich bislang nicht geäußert.

Update 16:35 Uhr: Staatsanwalt Felix Giesenregen: „Den Ermittlungen zufolge soll in der Wohnung der Tatverdächtige das Opfer gewürgt und mit zahlreichen Messerstichen getötet haben. Es gibt Anhaltspunkte, dass er sich ganz normal in der Wohnung aufgehalten hat.“

Update 16:40 Uhr: Die Kinder hätten die Tat nicht beobachtet nach aktuellem Ermittlungsstand

Update 18:50 Uhr: Ein Gutachter soll feststellen ob beim dem Täter eine psychische Erkrankung vorliegt.


Linke fordern unabhängige Ermittlungsbehörde für Polizeigewalt