Foto: Meikel Dachs | BoostyourCity.de

Nachrichten Frankfurt | Derzeit ist die weltweite Luftfahrt durch die Ausbreitung des Coronavirus stark belastet. Der Luftverkehr mit China und Asien ist bereits stark eingebrochen. Dies betrifft alle Unternehmensbereiche vom Flugbetrieb von den Bodenverkehrsdiensten über die Fracht bis hin zu dem Bereich Retail. Fraport hat eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um rechtzeitig gegenzusteuern. Sie wollen die Kostenbasis senken und den Personaleinsatz an den derzeitig geringeren Bedarf anpassen.

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Derzeit werden alle größeren Kostenpositionen bei der Fraport AG auf ihre Notwendigkeit geprüft. Nur in begründeten Ausnahmefällen stellt der Flughafenbetreiber neue Mitarbeiter ein. Angestellten wird angeboten freiwillig unbezahlten Urlaub zu nehmen oder die Arbeitsstunden vorübergehend zu reduzieren, sofern das mit den betrieblichen Anforderungen vereinbar ist. Grundsätzlich betrifft das sowohl administrative als auch operative Bereiche. Die getroffenen Maßnahmen werden dauernd überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG dazu

„Die Auswirkungen der Corona-Epidemie treffen uns in einer Phase, in der besonders der deutsche Luftverkehr ohnehin mit großen Herausforderungen kämpft. Ab April kommt mit der Erhöhung der Luftverkehrsteuer eine weitere, einseitige Belastung auf die Branche zu. Aber die Luftverkehrswirtschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten schon einige Krisen überstanden und ist jedes Mal gestärkt daraus hervorgegangen. Mit den aktuell beschlossenen Maßnahmen reagieren wir frühzeitig auf die schwierige Situation und können so rechtzeitig gegensteuern.“

Eine verlässliche Prognose über die Dauer und den Umfang der Flugstreichungen sowie die sich daraus ergebenden Verkehrsrückgänge ist derzeit nicht möglich. Am 13. März 2020 will der Flughafenbetreiber im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz einen konkreten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr veröffentlichen.

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