Foto: Meikel Dachs

Der Frankfurter Flughafen bereitet sich auf den Coronavirus vor. Es handelt sich dabei um eine aus China kommende Lungenkrankheit, welche sich schnell verbreitet und zum Tod führen kann. Wie eine Sprecherin des Flughafens der Bildzeitung berichtete, existieren bereits Pläne, welche aber erst zur Anwendung kommen, wenn die Behörden in Frankfurt eine Warnung aussprechen.

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Einige Maßnahmen wurden allerdings schon getroffen, um die Verbreitung in Deutschland zu verhindern. Es landen in Frankfurt keine Direktflüge mehr aus Wuhan, der Stadt, in der das Virus ausbrach. Außerdem müssen Maschinen, bei denen der Verdacht auf einen Erkrankten an Board besteht, nach den Regeln der Weltgesundheitsorganisation WHO zu einem von fünf Flughäfen in Ham­burg, Düs­sel­dorf, Frank­furt, Mün­chen und Ber­lin umgeleitet werden. Diese Flughäfen haben bestimmte Kapazitäten zur Versorgung.

Die Aufstellung von Temperaturmessgeräten hingegen ist an keinem Flughafen vorgesehen. „Das bringt gar nichts. Das haben viele Seuchen der letzten Jahrzehnte gezeigt“, sagt René Gottschalk vom frankfurter Gesundheitsamt gegenüber dem Nachrichtenmedium ntv.

Das menschliche Gespür der speziell dafür ausgebildeten Flughafenmitarbeiter sei ein weitaus besserer Indikator. Obwohl die Zahl der Todesopfer in China weiterhin steigt, wird das Risiko in Deutschland und besonders am Flughafen Frankfurt als gering eingeschätzt.

Für das Virus gibt es bislang noch kein Heilmittel, es können lediglich die Begleiterscheinungen gemildert werden.

Wie gehen Experten mit einer möglichen Infektion um?

Das Robert-Koch-Institut informiert über das Virus und gibt Tipss für den Umgang mit der Lungenkrankheit. Um eine mögliche Pandemie zu verhindern, sollen sich Ärzte daran halten.

Sollte ein Patient unter Symptomen einer schwerwiegenden Atemwegserkrankung leiden und sich im Laufe der vergangenen zwei Wochen vor Krankheitsbeginn im Risikogebiet aufgehalten haben, muss er isoliert werden. Dazu zählen Maßnahmen wie die Unterbringung in einer Nasszelle mit Schleuse. Um eine Tröpfcheninfektion zu verhindern, muss das Personal Atemschutzmaske und Schutzbrille tragen. Zudem muss das Gesundheitsamt informiert und gleichzeitig Proben des Patienten an ein Speziallabor an der Charité Berlin geschickt werden.

So schützen Sie sich

Die Prävention ist besonders wichtig, da es für den Virus noch kein Heilmittel gibt. Mediziner raten daher folgendes:

  • Große Menschenansammlungen in Risikoregionen vermeiden
  • Den Kontakt zu kranken Menschen vermeiden
  • Häufiges Händewaschen, vor allem nach der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • In gefährdeten Gebieten senkt eine Atemschutzmaske Gefahr einer Ansteckung durch Tröpfcheninfektion
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