Foto: Polizei

An diesem Donnerstag reisten zahlreiche Fans der Eintracht Frankfurt zum ausverkauften Rückspiel der Europa League nach Österreich. Die Bundespolizei hat anlässlich des Pokalspiels zwischen RB Salzburg und der Eintracht 13 Hooligans in Marktschellenberg die Ausreise nach Österreich verweigert. Außerdem stellten die Beamten die gesamte Kampfausrüstung der Fußball Fans sicher.

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Bereits im Jahr 2015 zeigten die Frankfurter Hooligans im Salzburger Umland, dass der Eintracht nicht nur friedliche Fans angehören. Bei einem Testspiel der Frankfurter gegen Leeds United in Eugendorf kam es damals zu extremen Ausschreitungen mit sieben Verletzten und 25 Festnahmen. Um gewalttätige Hooligans möglichst noch an der Grenze aufzuhalten, war die Bundespolizei Freilassing daher am Donnerstag mit einem Großaufgebot an den zahlreichen Grenzübergängen der Region präsent.

Die Bundespolizisten stoppten tatsächlich 13 Frankfurter Hooligans der „Brigade Nassau“. Sie waren in zwei gemieteten Fahrzeugen und mit Sturmhauben, Schlauchschals, Zahnschutz, Boxbandagen, Tiefschutz und fingerlosen Boxhandschuhen unterwegs zu dem Pokalspiel. Die Männer waren außerdem wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch, Erpressung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und diverser weiterer Straftaten polizeibekannt.

Die Kampfausrüstung der Hooligans wurde durch die Bundespolizei Freilassing sichergestellt. Weiterhin verweigerten sie der Gruppe die Ausreise nach Österreich. Die Männer erhielten für den Spieltag außerdem Meldeauflagen. Ihnen drohte ein Zwangsgeld in Höhe von 1.000 Euro, sollten sie morgens und abends nicht persönlich bei der Polizei erscheinen.

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