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Nachrichten Frankfurt | Knapp 1.200 einzelne Projekte zum Schutz der Umwelt und Artenvielfalt hat die Fraport AG (Betreiber Flughafen Frankfurt am Main) mit dem Umweltfonds finanziell in der Vergangenheit unterstützt. Dabei ist eine Gesamtinvestition von mehr als 39 Millionen Euro geflossen. Der Flughafenbetreiber hatte den Fonds im Jahr 1997 eingerichtet. Doch aus wirtschaftlichen Gründen muss der Umweltfonds aufgelöst werden.


Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG

„Es stimmt uns traurig, dass wir den Umweltfonds nun auflösen müssen. Die massiven wirtschaftlichen Folgen aus der Corona-Krise für unser Unternehmen verlangen von uns deutliche Einschnitte und schwere Entscheidungen.“ Die Projektzusagen für dieses Jahr bleiben bestehen. So erhält der Regionalpark Rhein-Main rund 400.000 Euro aus Fraport-Mitteln. Dadurch können 23 unterschiedliche Projekte umgesetzt werden, etwa neue Radwege rund um Trebur. Insgesamt hat Fraport den Regionalpark mit mehr als 18 Millionen Euro unterstützt.

Auch umweltpädagogische Projekte unterstützte die Fraport AG: Schülerinnen und Schüler aus mehr als 1.000 Schulklassen im Rhein-Main-Gebiet haben so von Fraport-Pädagogen Spannendes, Erstaunliches und Kurioses über die Umwelt erfahren. Und mit dem Landesportbund Hessen e. V. etwa ist ein Qualitätssiegel für klimaschonendere Sportanlagen entstanden. Ob irgendwann in Zukunft dieser Fonds wieder zum Leben erweckt werden kann, steht in den Sternen.