Wie hier bei dem Unwetter von 2016 im Kreis Alzey-Worms, sind es meist ehrenamtliche Einsatzkräfte die an ihre Grenzen stoßen | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachdem das 2016 beschlossene mittelfristige Investitions- / Fahrzeugbeschaffungsprogramm im Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Alzey-Worms für die Jahre 2016 bis 2020 umgesetzt werden konnte, präsentierte der Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Matthes im Rahmen der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses die Fortschreibung für die Jahre 2020 bis 2025.

Schwerpunkt der Investitionen sind Vorkehrungen in Bezug auf Ereignisse, die aufgrund des Klimawandels künftig verstärkt auftreten können. „Im Zuge des Klimawandels und der damit verbundenen möglichen Starkregenereignisse und Stürme  müssen wir den Katastrophenschutz stärker in den Fokus nehmen“, betonte Landrat Ernst Walter Görisch.

Unwetterauswirkung im rheinhessischen Wöllstein | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Darüber hinaus prägen die Schwerpunkte Wasserverfügbarkeit im Brandfall bei größeren Vorkommnissen /Objekten, Einsatzstellenhygiene, überörtlicher Brandschutz und allgemeine Hilfe (auch landkreisübergreifend), kritische Infrastruktur (Notstromversorgung) und Ausbau des Konzeptes „Wechselladerfahrzeug mit Hakensystem und Abrollbehälter“ das Programm, das in Absprache mit dem Landrat, den Kommunen und den jeweiligen Wehrleitungen konzipiert wurde.

„Die Anerkennung der Notwendigkeit bzw. Förderfähigkeit der einzelnen Maßnahmen, wie die Anschaffung von Abrollbehältern für den Wassertransport, wurde mit den Verantwortlichen der ADD in Trier abgestimmt“, berichtete Matthes.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die erforderlichen Finanzmittel werden in den Haushaltsplänen der kommenden Jahre  bereitgestellt. Dabei wird die Verwaltung  beauftragt, die Gewährung von Landeszuwendungen jeweils rechtzeitig bekanntzugeben.