Die neue Gefahrstoff-Übungsanlage bietet die Möglichkeit, praktische Erfahrungen für die Einsätze zu sammeln. Foto: Eberhard Fuhr

Ein gemeinsamer Abrollbehälter „Gefahr-stoff-Übungsanlage“ für die Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen, Bad Kreuz-nach, Rhein-Hunsrück und Birkenfeld bietet den Feuerwehren der beteiligten Landkreise jetzt die Möglichkeit, alle denkbaren Unfälle oder Leckagen mit Gefahrstoffen zu simulieren und die Feuerwehrleute in einer für sie sicheren Umgebung an diese Problematik her-anzuführen und in der Praxis auszubilden.

„Gefahrstoffeinsätze gestalten sich mitunter sehr komplex, hierzu ist ein hohes Maß an Fachwissen und handwerkliche Fähigkeiten gefragt. Der neue Abrollbehälter ist ein wichtiges Instrument für die Ausbildung unserer Wehren“, betont Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Matthes.

Der Abrollbehälter wird den beteiligten Landkreisen jeweils für zwei Monate pro Jahr für die Einsatzübungen zur Verfügung gestellt. Um Wartungs- und eventuelle Reparaturarbeiten am Abrollbehälter durchzuführen, ist dieser im Dezember und Januar in Bad Kreuznach stationiert.

Übungsobjekt für 5 Landkreise

„Mit dem neuen  Abrollbehälter verfügen die fünf Landkreise über ein einzigartiges Übungsobjekt, das auch unter dem Aspekt der Kostenminimierung im Zuge einer gemeinsamen Beschaffungsaktion landesweit als Vorbild dient“, so Landrat Ernst Walter Görisch.

In Idar-Oberstein wurde die  Gefahrstoff-Übungsanlage jetzt unter Teilnahme der Verantwortlichen der beteiligten Landkreise ihrer Bestimmung übergeben. Die Kosten für den Abrollbehälter belaufen sich auf rund 110.000 Euro. 70.000 Euro übernehmen die Landkreise. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich an der Beschaffung mit einem Anteil in Höhe von rund 40.000 Euro.