Foto: Feuerwehr Frankfurt am Main

Nachrichten Frankfurt am Main | An diesem Samstagabend gegen 17:30 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankfurt zu einem ungewöhnlichen Einsatz aus. Es ging um einen Hund, der bereits mehrere Stunden in einer Grünanlage zwischen Gallusanlage und Willy-Brandt-Platz verschwunden war.

-Werbung-

Hündin „Rosa“ war in einem Kaninchenbau verschwunden

Der Besitzer des Hundes hatte die Leitstelle alarmiert, da seine vier Jahre alte Chihuahua-Hündin „Rosa“ bereits am Vormittag in einem Kaninchenbau gelaufen und nicht wieder heraus gekommen war. Er hatte mehrfach versucht die Hündin selbst aus dem Bau herauszuholen, was ihm allerdings nicht gelang.

Vor Ort setzten die Einsatzkräfte eine Endoskopkamera des Sonderdienstes Umwelt und Sicherheit ein, um zunächst herauszufinden, in welchem der unterirdischen Gänge sich das Tier befindet. Mithilfe dieser Kamera fanden die Feuerwehrleute heraus, dass die Hündin sich in etwa vier Metern Entfernung befindet und dort feststeckt. In welche Richtung und in welcher Tiefe der Hund feststeckte konnten die Einsatzkräfte aber zunächst nicht feststellen.



Die Einsatzkräfte gruben mit Schaufeln nach der Hündin

Durch die Lage der Örtlichkeit konnten keine Großgeräte zum Graben eingesetzt werden, weshalb die Einsatzkräfte begannen, mit Schaufeln am Kabel der Endoskopkamera entlang zu graben. Nach der vierten Grabung konnte die Hündin in knapp einem Meter Tiefe ausfindig gemacht werden.

Die Einsatzkräfte nutzten dann einen Haken um den Chihuahua aus dem Bau zu ziehen. Gegen 19:45 Uhr konnte die Hündin dann schließlich an ihren Besitzer übergeben werden. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankfurt vor Ort im Einsatz.

-Werbung-