Der 1. Vorsitzende der Johanniter Hilfsgemeinschaft Alexander von Renz holt mit seiner Tochter Johanna Stoff für Masken im Martinsstift ab; rechts im Bild: Melanie Bornas, Sozialdienstleitung des Martinsstift | Quelle: Johanniter-Unfall-Hilfe

Nachrichten Mainz | Die große Nachfrage nach Mundschutz, insbesondere auch für Rettungskräfte, war Anlass für eine Aktion der Johanniter Hilfsgemeinschaft (JHG). Der 1. Vorsitzende Alexander von Renz reagiert zunächst auf die Anfrage einer Senioreneinrichtung in Mainz, die dringend Masken benötigten.

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Masken für das Martinsstift

„Damit kam das Projekt ins Rollen. Wir haben sofort angefangen mit den Materialien, die die Pflegeeinrichtung zur Verfügung gestellt hat, Masken zu nähen“, so von Renz. Er dankte in diesem Zusammenhang den Hochheimer und Mainzer Familien, die in Heimarbeit diese Masken kostenfrei für das Martinsstift nähen. Die Familie Klett, Koch, Nessel, Winheller aus Mainz und aus Hochheim Familie Gundlach und von Renz. „Das ist eine tolle Unterstützung in schwerer Zeit für eine besonders sensible Bevölkerungsgruppe“, sagt von Renz.

350 Einmal-Masken an die Johanniter-Unfall-Hilfe gespendet

In diesem Zuge spendete auch Regina Müller, die im Nebenberuf in Hochheim eine professionelle Fußpflege betreibt, 350 Einmal-Mundschutz-Masken an die Johanniter-Unfall-Hilfe aus Mainz, die hier dringend benötigt werden. Die Preise, die für diese Mundschutz-Masken aufgrund der Pandemie aufgerufen werden, liegen aktuell bei bis zu EUR 3,- pro Stück. „Ich leiste gerne meinen Beitrag für die Rettungskräfte der Johanniter. Mein Geschäft ist derzeit geschlossen, sodass ich meinen Vorrat abgeben kann. Die Johanniter können diese jetzt besser gebrauchen“, erklärt Regina Müller.

„Wir wissen, dies alles ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wenn jeder in dieser Gesellschaft anpackt, können wir zusammen viel bewirken. Ich hoffe, dieses Beispiel findet noch viele Nachahmer“, betont Alexander von Renz.

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