Symbolfoto Krankenhaus: Pixabay Sasint

Nachrichten Wiesbaden | Die Helios Kliniken bereiten sich darauf vor, zusätzliche Intensiv- und Beatmungskapazitäten zu schaffen. So soll die Versorgung von schwer verlaufenden COVID-19 Erkrankungen bestmöglich gesichert werden. Zusätzlich werden die Besuchsregelungen verschärft.

 


Für geplante Eingriffe und Maßnahmen gilt:

Eingriffe und Maßnahmen werden verschoben, wenn sie nicht medizinisch notwendig sind. Das heißt, wenn man nach medizinischer Einschätzung davon ausgeht, dass der Patient oder die Patientin in den folgenden zwei Monaten ohne den Eingriff beziehungsweise die Maßnahme auskommt.

Maßnahmen und Eingriffe, die aus medizinischer Sicht dringend notwendig sind und nicht aufgeschoben werden können, werden zeitnah durchgeführt. Damit sollen die derzeit noch vorhandenen Kapazitäten genutzt werden.

Prof. Ralf Kiesslich, Ärztlicher Direktor der Helios HSK dazu

„Oberste Priorität ist es, sicherzustellen, dass ein Bett, das für die Versorgung von Corona-Patienten gebraucht wird, nicht blockiert ist durch einen anderen Patienten, der nicht zwingend zum jetzigen Zeitpunkt hätte versorgt werden müssen. Da niemand abschätzen kann, wie lange die derzeitige Situation noch andauert, müssen wir jetzt im Auge behalten, dass die Zahl der nun aufgeschobenen Patienten nach Möglichkeit nicht unnötig groß wird. Alle Patienten, deren Termine verschoben werden, werden aktiv von uns kontaktiert.“, so Kiesslich.

Besuchsverbote für bestimmte Personengruppen

Zur Zeit gilt ein Besuchsverbot für bestimmte Personengruppen in der Helios Klinik. VOn dieser Regelung betroffen sind zum Beispiel Menschen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgehalten haben. Diese erhalten 14 Tage nach der Rückkehr nach Deutschland keinen Zutritt zu der Klinik. Zudem dürfen Patienten, die stationär in der Klinik untergebracht sind, pro Tag maximal einen Besucher für höchstens eine Stunde empfangen.

Von dieser Regelung ausgenommen sind:

  • Eltern, die ihr minderjähriges Kind besuchen
  • Besucher, die ihre Angehörigen auf der Palliativstation begleiten
  • Seelsorgerinnen und Seelsorger
  • Rechtsanwältinnen, Rechtsanwälte sowie Notarinnen und Notare
  • sonstige Personen, denen aus beruflichen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist