(von links) Die Stadtteilkoordinatorinnen von Bad Münster am Stein-Ebernburg Marlene Jänsch und Angela von Ondarza verabschieden aus Ihrer Mitte Friedhelm Harrendorf, ein „Ehrenamtler der ersten Stunde“ Foto: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz

Nachrichten Bad Kreuznach | Einer der ersten engagierten Pioniere der Stadtteilarbeit in Bad Münster am Stein geht in den „Ehrenamtsruhestand“. Friedhelm Harrendorf hat seine vielen Ämter und Aufgaben in der Begegnungsstätte mittlerweile aus persönlichen Gründen jetzt niedergelegt. Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz als Träger von Stadtteilbüro und Begegnungsstätte möchten ihm auf diese Weise für seine verlässliche und engagierte Arbeit danken.

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Mindestens seit den Anfängen der Stadtteilkoordination ist er in seiner Wahlheimat aktiv, auch in politischen Ämtern bei der Stadt Bad Kreuznach.

Die Beteiligungsworkshops hat er begleitet und mit Leben gefüllt. Nachdem jemand für die Organisation der Gruppe „Kitakinder und Senioren spielen miteinander“ gesucht wurde, hatte er auch dies übernommen. Einmal im Monat ist diese Gruppe aktiv. Friedhelm Harrendorf vereinbarte Termine mit den Kitas, führte Kooperationsgespräche, teilte den interessierten Senioren die Informationen mit, holte sogar manche jeden Monat mit dem Auto ab.

Die beiden Stadtteilkoordinatorinnen Marlene Jänsch und Angela von Ondarza freuen sich sehr über das überragende Engagement: „Sehr schöne Beziehungen über die Generationen hinweg entstanden in den drei Bad Münsterer und Ebernburger Kindertagesstätten. Leider pausiert diese Aktion zur Zeit coronabedingt.“

Friedhelm Harrendorf ließ sich bei der Kreisverwaltung Bad Kreuznach zum Seniorensicherheitsberater ausbilden

Ein wesentliches Standbein der vielfältigen Beratungsangebote in der Begegnungsstätte war die Seniorensicherheitsberatung. Friedhelm Harrendorf ließ sich bei der Kreisverwaltung Bad Kreuznach zum Seniorensicherheitsberater ausbilden und brachte sein Wissen mit in den Stadtteil. Er bot Vorträge und eine regelmäßige Sprechstunde an. Nicht so wie erhofft wurde das Thema angenommen, obwohl statistisch belegt ist, wie hoch die Dunkelziffer mittlerweile für geschädigte Senioren ist. Er konnte anschaulich erzählen, welche Maßnahmen zur Sicherheit beitragen und welche Verbreitung der sogenannte „Enkeltrick“ immer noch hat.

Friedhelm Harrendorf war auch Mitglied der Steuerungsgruppe für die Stadtteilkoordinierung. Dieses wichtige Lenkungsgremium aus ehrenamtlich Aktiven und hauptamtlichen Kooperationsträgern der Stadtteilarbeit trifft sich vierteljährlich, um gemeinsam über die aktuelle Situation, die konzeptionelle Weiterentwicklung und damit verbundene Entscheidungen zu beraten. Die beiden Stadtteilkoordinatorinnen Angela von Ondarza und Marlene Jänsch dankten ihm sehr herzlich für seine umfangreiche Unterstützung und sein verlässliches Engagement in den verschiedenen Bereichen.

Die Organisation für das Kitaprojekt wird zunächst Angela von Ondarza als Ansprechpartnerin für den Bereich Jugend im Stadtteil übernehmen. Wer bereits jetzt Interesse hat, gerne mit Kindern spielt und erzählt, kann sich gerne schon im Stadtteilbüro unter der Tel.: (06708) 6693300 melden.

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