Im Zuge des Dieselskandals hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die VW-Tochter Porsche ein Bußgeld in Höhe von 535 Millionen Euro verhängt. Porsche habe das Bußgeld akzeptiert.

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Als Begründung nannte die Staatsanwaltschaft am heutigen Dienstag, dass die Entwicklungsabteilung des Autoherstellers unter anderem fahrlässig seine Aufsichtspflichten verletzt habe.

V6- und V8 Dieselmotoren

Darauf sei zurück zu führen, dass die Porsche-Fahrzeuge mit V6- und V8 Dieselmotoren den Abgasvorgaben nicht entsprochen hätten. Beim Kraftfahrt-Bundesamt lägen für etwa 99.000 Fahrzeuge Bescheide vor.

Mit der Verhängung des Bußgeldes sei das Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Porsche abgeschlossen. Nicht berücksichtigt sind dabei die Ansprüche, die zahlreiche Kläger zivilrechtlich eingeleitet hätten. Auch laufende Strafverfahren sind von der Entscheidung unberührt.

VW und Audi mussten bereits 1,8 Milliarden zahlen

Bereits seit zwei Jahren ermitteln die Behörden gegen Mitarbeiter der Porsche AG. Die Dieselmotoren bezieht Porsche von der Schwester Audi, die bereits zu einem Bußgeld von 800 Millionen Euro verurteilt wurde. Gegen Volkswagen selbst, wurde bereits ein Bußgeld in Höhe von einer Milliarde Euro wegen der Dieselmanipulation verhängt.

Zwischenzeitlich hat Porsche das Angebot von Fahrzeugen mit Dieselmotoren komplett aus dem Programm genommen.

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