Foto: Stadt Oppenheim

Nachrichten Oppenheim | Aufgrund der aktuell geltenden Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus vom 17. April werden bundesweit Großveranstaltungen abgesagt, so auch in Oppenheim. Die Stadt Oppenheim teilt daher mit, welche Veranstaltungen davon betroffen sind und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die Zeit danach.

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Davon betroffen sind folgende Veranstaltungen:

  • der Kultursommer auf dem Marktplatz (ab 17. Mai)
  • die Wäldcheskerb zu Pfingsten (29. Mai bis 1. Juni)
  • die Italienische Opernnacht (20. Juni)
  • das Oppenheimer Weinfest (7. August bis 10. August)
  • die Theatertage (28. August  bis 6. September)

Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Gäste geht vor

„Es tut uns in der Seele weh und es ist uns alles andere als leicht gefallen! Jedoch gehen uns Gesundheit und Wohlergehen der Bürgerinnen, Bürger und Gäste der Stadt über alles“, erklären Stadtbürgermeister Walter Jertz (parteilos) und die städtischen Beigeordneten Rainer Ebling (AL), Susanne Pohl (CDU) sowie Ulrike Franz (WfO) einhellig in einer gemeinsamen Erklärung. „Wichtig dabei ist es uns nicht nur gewesen, einen gemeinsamen Weg in der Stadtspitze, über Parteigrenzen hinweg, zu beschreiten. Vielmehr haben wir uns auch im Vorfeld der Entscheidung mit allen Mitveranstaltern und engen Partnern detailliert auf diesen schweren Gang abgestimmt“, so Jertz und die Beigeordneten weiter.

Italienische Opernnacht wird ins kommende Jahr verlegt

Zur Zeit finden Gesprächen mit den Sponsoren und den Künstlern statt, die zum Gelingen des beliebten Kultursommers beitragen. Ebenso teilten Aldo Sottile von der Schaustellerfamilie Sottile in Mainz, die Oldtimerfreunde Oppenheim sowie der AERO-Club Oppenheim für die Ausrichtung der Wäldcheskerb die Haltung der Stadt. Nach Rücksprache mit Familie Fritsch von Opera Consulting werde man die Italienische Opernnacht ins kommende Jahr auf einen noch zu nennenden Termin verlegen. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

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Die Absage des Oppenheimer Weinfestes fiel besonders schwer

Besonders schwer fiel, so alle Beteiligte, die Absage des Jahreshöhepunkts Oppenheimer Weinfest. Aber auch hier gehen die Stadt und die Gemeinschaft Oppenheimer Weinfest, vertreten durch Frank Dahlem, einen gemeinsamen Weg und werden versuchen, das Konzept der 2020er Ausgabe des Festes ins nächste Jahr zu heben. Dazu sollen verträgliche und verlässliche Lösungen für bereits gebuchte Künstler gefunden werden.

Neue Veranstaltungskonzepte zur Ergänzung des bisherigen Angebots

Auch die geplanten Oppenheimer Theatertage am letzten August- und ersten Septemberwochenende fielen dieser Entscheidung zum Opfer, teilt die zuständige Beigeordnete Susanne Pohl mit, wagt aber, gemeinsam mit der gesamten Stadtspitze einen positiven Ausblick auf das kommende Jahr. „Zum einen werden wir jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, mit den bereits gebuchten Künstlern und Auftragnehmern einvernehmliche Lösungen für das kommende Jahr und die entsprechenden Events zu finden. Zum anderen erarbeiten wir gerade neue Veranstaltungskonzepte zur Ergänzung des bisherigen Angebots im städtischen Kalender über das ganze Jahr. So viel können wir verraten: Man darf sich auf Neues und einen gelungenen Mix aus Althergebrachtem in neuem Gewand freuen“, so die gemeinsame Erklärung der Stadtspitze weiter.

„Wir bedanken uns bei der gesamten Bevölkerung für die Mithilfe bei der Einhaltung des geltenden Maßnahmen herzlichst und wünschen allen Gesundheit, Wohlergehen und Durchhaltevermögen in diesen alles andere als einfachen Zeiten“, so Jertz, Ebling, Pohl und Franz abschließend.

 

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