Quelle: Günther Wolter

Nachrichten Mainz | Die Fertigstellung der Laubenheimer Aue wurde durch Vandalismus mit einem Bagger unterbrochen. Die Vandalen hatten mit einem Baufahrzeug starke Beschädigungen in der Natur verursacht. Der Boden wurde mit ausgelaufenem Öl belastet und Bäume sowie Sträucher wurden stark beschädigt (wir berichteten).

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Der Mischboden wird regelmäßig vom Hochwasser überflutet

Als Folge der starken Beschädigungen müssen nun die verursachten Verdichtungen des Bodens beseitigt werden. Das durch Öl belastete Material wurde bereits fachgerecht abgetragen und entsorgt. Die beschädigten Bäume und Sträucher wurden unmittelbar nach dem Vorfall ersetzt. Die bereits zuvor fertig gestellten Flächen mit ökologischen Heumulch im südlichen Abschnitt müssen fast komplett erneuert werden.

An dem früheren Eingangsbereich des Campingplatzes wird in nächster Zeit eine spezielle Saatgutmischung ausgebracht. Dieses ist notwendig, da der Boden mit Betonresten vermischt ist. Der Mischboden wird regelmäßig vom Hochwasser überflutet und ist darüber hinaus auch starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Er gilt deshalb als Extremstandort.

Projektleiterin Simone Janas

„Wir hoffen, dass diese mit Beton verbackene Oberfläche sich mit der Zeit begrünen wird. Deshalb bitten wir um die Geduld der Bevölkerung und darum, dass die Fläche in den nächsten acht Wochen nicht betreten wird. Denn die Natur braucht Zeit, um sich unter den aktuell sehr trockenen Bedingungen gut zu entwickeln.“

Auf der Baustelle, zu der auch das angrenzende Ufer zählt, ist selbstverständlich das Betreten auch weiterhin verboten. Dies gilt auch für offenes Feuer. Sobald die Natur die Fläche zurückerobert hat, wird sie für die Öffentlichkeit freigegeben. Dazu ist dann eine feierliche Einweihung vorgesehen.

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