Reinhard Grindel, DFB-Präsident | Von Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74786761

DFB-Präsident Reiner Grindel ist am heutigen Dienstagnachmittag (02.04.2019) von deinem Amt als DFB-Präsident zurück getreten. Zuvor sickerten Gerüchte durch, dass der 57-Jährige dieser Schritt heute noch gehen würde. Entsprechende Informationen wurden dem ZDF gegenüber von einem DFB-Präsidiumsmitglied bestätigt.

Wie der DFB in Frankfurt mitteilte, werde er im Laufe des Tages eine Erklärung versenden.

Bisher gab es lediglich Gerüchte, das Grindel lediglich auf eine erneute Kandidatur beim DFB-Bundestag im September verzichten soll. Allen Anschein nach, hat der Fußballverband das Vertrauen in den früheren Fernsehreporter und Bundestagsabgeordnete verloren.

Zwischen Julie 2016 und Juli 2017 soll der gebürtige Hamburger, laut SPIEGEL als Aufsichtsratsvorsitzender der DFB-Medien GmbH, insgesamt 78.000 Euro erhalten haben.

Neue Gerüchte aufgetaucht

Gestern tauchte dann ein neues Gerücht auf, das den amtierenden DFB-Präsidenten schwer belasten könnte. Nach Angaben der BILD soll der DFB-Boss vor eineinhalb Jahren vom ukrainischen Oligarchen Grigori Surkis zu seinem Geburtstag eine Luxus Uhr geschenkt bekommen haben. Diese Uhr soll dem Bericht zu Folge in einem niedrigen fünfstelligen Bereich gelegen haben.

Surkis war zwölf Jahre Präsident des ukrainischen Fußballverbanden, organisierte 2012 die Europameisterschaft und gehörte bis im Februar diesen Jahres, genau wie Grinde, der UEFA-Exekutive an.

Laut Medienberichten, soll Grindel die Uhr dem DFB nicht gemeldet,   sondern es als Geschenk eines guten Freundes gesehen haben.

Angeblich hat Grindel das Geschenk dem DFB nicht gemeldet und es als Präsent eines guten Freundes angesehen.