Nachrichten Mainz | Am Dienstag, den 09.06.2020 um 13.00 Uhr, werden unter Beachtung der gültigen Auflagen für Versammlungen, bis zu 50 Vertreter der Hochzeitsbranche von Rheinland-Pfalz und Hessen auf dem Ernst-Ludwig-Platz in Mainz zusammenkommen und gemeinsam für die Liebe zu ihrem derzeit nicht auszuübenden Beruf aufstehen. STAND UP FOR LOVE – eine Initiative von Beyond Tales & Ankatrin Andresen in Kooperation mit dem Bundesverband der Hochzeitsdienstleister (BVdH).

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Eine Initiative von beyond tales & Ankatrin Andresen in Kooperation mit dem Bundesverband der Hochzeitsdienstleister.

Der Bundesverband der Hochzeitsdienstleister (BVdH) und die Hamburger Hochzeitsdienstleister beyond Tales und Ankatrin Andresen initiieren am 09. Juni 2020 eine gemeinsame bundesweite Kampagne für die krisengeschüttelte Hochzeitsbranche.

Unter Beachtung der gültigen Hygienebedingungen versammeln sich bundesweit Hochzeitsdienstleister in verschiedenen Städten und Landeshauptstädten, darunter Freiburg, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Mainz, Hannover und Berlin. Vor den Landtagsbüros und auf öffentlichen Plätzen werden sie stellvertretend für alle deutschen Hochzeitsdienstleister auf die aktuelle, lebensbedrohliche Situation der Branche aufmerksam machen: Stillstand.

Denn diesen erleben in der Bundesrepublik Deutschland tausende Unternehmen und Soloselbstständige der unterschiedlichsten Gewerke: Hochzeitsplaner*innen, Florist*innen, Caterer, Papeterie-Designer*innen, Trauredner*innen, Goldschmied*innen, Hochzeitssänger*innen, Hochzeitsfotograf*innen, Videograf*innen, Dekorations- & Möbelverleiher*innen und viele weitere.. Sie alle sind Teil einer bis dato gesunden, stetig wachsenden Branche, für die im Rahmen der Corona-Pandemie von heute auf morgen ein Großteil der Jahreseinnahmen weggebrochen ist. Einnahmen, die sich auch nachträglich nicht mehr erwirtschaften lassen.



Knapp 1 Mrd. Verlust für die Hochzeitsbranche

Wenngleich die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus richtig und notwendig waren und sind, führen sie zum Stillstand einer ganzen Branche und damit zu einer existenziellen Bedrohung für alle, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einen der wichtigsten Tage im Leben zweier Menschen zu begleiten und verschönern.

Alleine für das Frühjahr 2020 wird mit Verlusten zwischen 838 Millionen und 1 Mrd. Euro für die deutschen Hochzeitsdienstleister gerechnet – und das lange bevor die Hauptsaison überhaupt beginnt. (Quelle: Hochzeitsplaza, www.capital.de). Da für den Rest des Jahres bereits jetzt ein Großteil der geplanten Hochzeiten abgesagt oder verschoben wurde, wird sich diese Entwicklung noch dramatisch verschärfen. Trotz dieser verheerenden Situation und Aussichten, arbeiten viele dieser Dienstleister und Firmen momentan unermüdlich und auch unentgeltlich für ihre Kunden: verunsicherte Paare werden aufgefangen, es wird Mut und Zuversicht zugesprochen, Kalender für neue Termine gewälzt, kreative und flexible Fallback-Lösungen erarbeitet.

Es fehlen einheitliche Zielvorgaben und Richtlinien

Was dabei allerdings fehlt, sind einheitliche Zielvorgaben und Richtlinien zur Umsetzung von Hochzeiten sowie Pläne zum finanziellen Ausgleich der Einnahmenverluste seitens der rheinland-pfälzischen und hessischen Politik. Denn auch in Sachen transparenter und wechselseitig-konstruktiver Kommunikation herrscht Stillstand.

Mit der Initiative STAND UP FOR LOVE wird dieser Stillstand aufgebrochen. Bereits im Mai wurde ein erster Aktionstag von beyond Tales und Ankatrin Andresen vor dem Hamburger Rathaus organisiert. Um der Branche noch mehr Stimmen, noch mehr Stärke und noch mehr Gewicht zu verleihen, ist die Kampagne nun in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Hochzeitsdienstleister (BVdH) weiterentwickelt und erweitert worden.

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