Symbolfoto: Pixabay

In Deutschland haben sich mittlerweile mehr als 3.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind schon 46 Menschen wieder offiziell geheilt. Die Ärzte sind zuversichtlich, das die nächsten Tage weitere positive Meldungen kommen werden. Es gilt jedoch weiterhin, dass die Epidemie eingedämmt werden muss. Jeder einzelne Bürger kann dazu beitragen mit der Einschränkung der sozialen Kontakte.

 


Kanadische Forscher machen große Fortschritte

Kanadische Forscher haben bereits Fortschritte in der Forschung für einen Impfstoff gemacht, berichtet die „New York Times“. Ihnen ist es gelungen, einen Klon des Virus zu züchten. Mit dessen Hilfe können nun im Labor Gegenmittel getestet werden. Die Züchtung des Klons ist relativ einfach. Es kann also jetzt weltweit in Laboren mit ihm geforscht werden, um schnell einen Impfstoff herstellen zu können. Auch die Wirksamkeit unterschiedlicher Medikamente auf den Virus wird momentan weltweit erforscht.

Bundesländer im Vergleich (Stand 14. März 14:40 Uhr)

In Nordrhein-Westfalen sind mit 1636 Infizierten bisher die meisten Fälle bekannt. Baden-Württemberg mit 569 Fällen und Bayern mit 364 Fällen sind ebenfalls mit am stärksten betroffen. In Sachsen gibt es bislang mit 29 Erkrankten die wenigsten Patienten. Auch Thüringen mit 30 sowie Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 30 bekannten Erkrankungen sind wenigster stark betroffen.

In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit 162 Erkrankte, in Hessen 91.

Acht Todesopfer hat es durch den Lungenvirus mittlerweile gegeben. Davon vier in Nordrhein-Westfalen, drei in Baden-Württemberg und einen in Bayern. Die Verstorbenen litten alle an Vorerkrankungen. Für gesunde Menschen hingegen ist der Virus kaum gefährlich.

Mehr als 128.000 Menschen sind weltweit mit dem Coronavirus infiziert. Über 80.000 davon in China. Italien ist mit mehr als 12.500 Erkrankten in Europa am stärksten betroffen. Insgesamt starben weltweit über 4.700 Menschen an dem Coronavirus.

Wie kann die Ausbreitung verlangsamt werden?

Die Ausbreitung zu verlangsamen ist derzeit das Wichtigste. Hygiene spielt hier eine besonders große Rolle. Regelmäßiges Händewaschen hilft. Doch auch Einreise-Stopps, Absagen von Veranstaltungen, und Menschenmassen zu meiden gehört auch dazu. Damit gilt es vor allem eins zu verhindern: das Gesundheitssystem zu überlasten.

Verdacht auf Coronavirus, was jetzt?

Das Wichtigste ist, nicht einfach zum Arzt zu gehen. Die Gefahr, andere anzustecken ist hier besonders hoch. Man sollte in jedem Fall vorher telefonisch Kontakt zu dem Hausarzt aufnehmen um das weitere Vorgehen zu besprechen. Alternativ kann die 116 117 für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst gewählt werden. Mit dieser Rufnummer erreichen Sie den kassenärztlichen Notdienst überall in Deutschland. Anrufen sollte man dann, wenn man Fieber, Husten oder Atemnot hat. Bei Verdacht auf den Coronavirus kann der Hausarzt eine Laboruntersuchung veranlassen.

Wer Kontakt zu Infizierten hatte, sollte sich bei dem zuständigen Gesundheitsamt melden. Dies ist auch anzuraten, wenn keine Symptome vorhanden sind.

Fake: Ibuprofen verschlimmert den Coronavirus

In den sozialen Medien liest man derzeit immer häufiger, dass das Medikament Ibuprofen den Verlauf der Lungenkrankheit verschlimmern würde. Als ungesicherte Quelle wird für diese Aussage die Uniklinik Wien genannt. Diese dementiert die Aussage und stellt klar: Es handelt sich hierbei um Fake News! Ibuprofen verschlimmert den Krankheitsverlauf nicht.