Nachrichten Mainz | Mit der „Altweiberfastnacht“ am Donnerstag läuten eigentlich Tausende Närrinnen und Narren die heiße Phase der „Fünften Jahreszeit“ in den rheinland-pfälzischen Fastnachtshochburgen ein. In diesem Jahr sind derartige Geselligkeit und Miteinander Corona-bedingt nicht angebracht. Angesichts des nach wie vor dynamischen Pandemiegeschehens und der damit verbundenen Infektionsgefahr wurden die Fastnachtsveranstaltungen in Rheinland-Pfalz abgesagt.


Nicht die Zeit zu feiern

„Aktuell ist nicht die Zeit für unbeschwertes Feiern“, so Innenminister Roger Lewentz. Mit Blick auf die sich rasch ausbreitenden Virusmutationen appelliert der Innenminister an alle Bürgerinnen und Bürger sich auch in der närrischen Zeit an die geltenden Corona-Regeln zu halten.

Es werde keine Ausnahmen über die Fastnachtszeit geben und es gelte nach wie vor, die Verbreitung der Viren zu verlangsamen. „Wir dürfen unseren mühevoll erarbeiteten, aber noch begrenzten Erfolg im Kampf gegen das Virus jetzt nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“, so Lewentz weiter. Aus diesem Grund werden rheinland-pfälzische Polizistinnen und Polizisten selbstverständlich in der Fastnachtszeit auf die Einhaltung der Corona-Bekämpfungsverordnung achten. „Die Polizei Rheinland-Pfalz ist über die Fastnacht #IMMERDA. Das Coronavirus übrigens auch“, mahnte Lewentz.

Bei den landesweiten Einsatzmaßnahmen, die sich über das lange Fastnachtswochenende erstrecken, werden die fünf regionalen Polizeipräsidien durch zusätzliche Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik unterstützt. Allein für Schwerdonnerstag und Rosenmontag setzt die Abteilung Bereitschaftspolizei insgesamt rund 250 Einsatzkräfte im ganzen Land ein.