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Nachrichten Frankfurt | Mit den ersten Lockerungen der Anti-Corona-Beschränkungen befürchten Experten einen erneuten Infektionsanstieg und ein steigendes Risiko vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen. Mit einem „Corona-Lotsen“ will die BARMER diese Menschen bestmöglich vor einer Infektion schützen. Er soll insbesondere älteren und multimorbiden Patienten individuelle Hilfen zur Prävention und zur Verrichtung des täglichen Lebens geben.

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Landeschef der BARMER Hessen, Martin Till

„Corona-Risikopatienten brauchen Unterstützung beim Einkaufen, bei der Behandlung ihrer Krankheiten, der Medikamentenversorgung und anderen alltäglichen Verrichtungen. Sie brauchen das Gefühl, jetzt nicht allein zu sein. Wir wollen ihren Bedarf individuell ermitteln und ihnen passende Hilfen anbieten. Auf diese Weise können wir das Risiko einer Corona-Infektion minimieren“. Dabei verfolge man das Ziel, Kontakte weitestgehend zu vermeiden, ohne dass die kontinuierliche medizinische und pflegerische Versorgung darunter leide.

Fast 7.500 Versicherte aus Hessen werden kontaktiert

Mit ihrem neuen Programm wolle die Kasse die am meisten Gefährdeten gezielt durch die Corona-Krise lotsen. Dafür würden bundesweit rund 100.000 Versicherte kontaktiert, denen der „Corona-Lotse“ besonders gut im Alltag helfen könne. Die Auswahl der betroffenen BARMER-Versicherten fuße auf Algorithmen der Johns-Hopkins-Universität, welche die Verbreitung des Coronavirus weltweit verfolgt. Mithilfe dieser Methode wurden in Hessen rund 7.500 BARMER Versicherte mit einer risikoreichen Krankengeschichte identifiziert. Der „Corona-Lotse“ solle nun diesen besonders gefährdeten Risikopatienten angeboten werden.

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