Archivfoto A620: Mario Thurnes

Saarbrücken. Sieben Führerscheine werden demnächst wohl eine Reise nach Flensburg antreten. Das ist das Ergebnis einer Geschwindigkeitskontrolle, die die Polizei auf der A620 durchgeführt hat. In weniger als drei Stunden schlug das Radar rund 250 mal zu.


Die Messungen führte die Polizei am Montagabend in der Nähe der Bismarckbrücke durch – Fahrtrichtung St. Ingbert. Rund 250 Fahrer müssen nun mit unerfreulicher Post rechnen. Sieben droht sogar der zeitweise Entzug des Führerscheins.

80 Stundenkilometer sind an der Stelle – mitten in der Landeshauptstadt – erlaubt. Teilweise waren Fahrer nach Angaben der Polizei mit über 140 Stundenkilometern unterwegs. 181 Fahrer erwarten nun Verwarnungen, 61 sogar eine Anzeige und sieben ein Fahrverbot.
Die Polizei spricht eine grundsätzliche Warnung aus: „Auch wenn in Zeiten von Corona die Straßen derzeit relativ frei sind, ist dies kein Freibrief für Raserei.“ Die sei nach wie vor eine Hauptursache für Unfälle. Daher würden auch in Zukunft weiter Kontrollen durchgeführt.