Symbolbild Inklusion: Pixabay Geralt

Saarbrücken. Behinderte Kinder, die mit gesunden Kindern gemeinsam Lernen. Das nennt sich Inklusion. Doch die Zahl der Kinder, die von einer normalen auf eine Förderschule wechseln, ist erneut gestiegen. Das heißt: Mehr Eltern entscheiden sich dafür, ihre Kinder auf eine besonders für behinderte Kinder ausgerichtete Schule zu schicken. Die CDU im Landtag will die Inklusion daher passgenauer gestalten.

“Wir stellen weder die Inklusion, noch die Verordnung in Frage, zu denen wir uns nach wie vor hundertprozentig bekennen”, sagt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Frank Wagner. Allerdings müsste diese praktikabler werden.

So will die CDU das sonderpädagogische Gutachten wieder einführen. Das Gutachten soll den Lehrern und Pädagogen helfen, die Kinder passgenau zu fördern. Außerdem soll ein besserer Überblick ein besseres Zuteilen von Pädagogen ermöglichen. “Es wäre sinnvoll, dieses Gutachten im Bedarfsfall bereits in der Kita durchzuführen”, sagt Wagner. Dann helfe es auch so früh wie möglich.

Die CDU will die Kitas auch beim Einsatz der multiprofessionellen einbeziehen. Diese Unterstützer sollen dorthin geschickt werden, wofür sie gebraucht werden. Für die Teams stehen laut CDU 2,5 Millionen Euro im Haushalt.