Foto: Holger Schué

Nachrichten Überregional | Die Bundesregierung hat die weltweit geltende Reisewarnung wegen der Coronavirus-Pandemie noch bis mindestens 14. Juni verlängert. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wurde ein entsprechender Vorschlag des Auswärtigen Amts an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett angenommen. Was aus dem Sommerurlaub wird, ist zur Zeit noch nicht absehbar.

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Reisen können mit Verweis auf Reisewarnung storniert werden

Laut dem Auswärtigen Amt sei weiterhin mit drastischen Einschränkungen im internationalen Luftverkehr zu rechnen. Mit der Reisewarnung wolle man zudem vermeiden, dass deutsche Reisende erneut im Ausland stranden und dann nicht mehr zurück reisen können. Ob Reisen in den Sommerferien möglich sein wird, ist noch nicht klar. Wer aber Ende Mai über Pfingsten eine Auslandsreise gebucht hat, kann diese stornieren und sich dabei auf die Reisewarnung berufen.

Außenminister Heiko Maas (SPD) dazu:

Zur Zeit dürfen die Grenzen zu den Nachbarländern abgesehen vom Warenverkehr nur noch von Berufspendlern oder Menschen mit einem anderen dringenden Grund passiert werden. Auslandsreisen von Touristen sind weiterhin nicht erlaubt.

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat des Öfteren zu verstehen gegeben, dass bislang keine Änderung dieser Situation zu erkennen ist: „Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können.“, sagte der SPD-Politiker bereits vor einigen Tagen in Berlin nach einer Videokonferenz mit seinen Kollegen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein. Auch im Inland sind zur Zeit noch keine Urlaubsreisen möglich, da die Hotels geschlossen sind.

 

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