Foto: Bundespolizei Frankfurt

Die am 27. November 2018 neu eröffneten Luftsicherheitskontrollspuren am Frankfurter Flughafen zeigen bereits nach wenigen Wochen Testlauf eine spürbare Steigerung des Passagierdurchsatzes. Sobald der Beobachtungszeitraum in den kommenden Wochen abgeschlossen sein wird, kann die Bundespolizei belastbare Durchsatzzahlen präsentieren, die voraussichtlich deutlich über den Werten liegen, die derzeit in den Medien genannt werden.

Die Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main hat die zwei neu konfigurierten Kontrollspuren im Terminal 1, Flugsteig A, nunmehr zwei Monate getestet und dabei festgestellt, dass die notwendigen Sicherheitsstandards erfüllt werden.

Für die Reisenden bietet die neue Konfiguration einen erhöhten Komfort, unter anderem durch paralleles Auflegen von Gepäckstücken, Überholmöglichkeiten für “schnelle” Passagiere sowie weitere Nachkontrollplätze.

Weitere Optimierungen an der Technik und an den Prozessen zur ständigen Verbesserung der Abläufe werden kontinuierlich fortgeführt.

Die Bundespolizei hat für die avisierte Anbauhalle des Flughafenbetreibers weitere sieben Kontrollspuren für circa 10 Millionen Euro in Auftrag gegeben. Darüber hinaus sind seitens der Bundespolizei weitere neukonfigurierte Kontrollspuren im Jahr 2019 eingeplant, die bei Vorliegen der infrastrukturellen Voraussetzungen umgesetzt werden können.

Eine weitergehende maßgebliche Verbesserung der Situation wird allerdings nur dann gelingen, wenn der Flughafenbetreiber den infrastrukturellen Anforderungen der neuen Kontrollstellenkonfiguration Rechnung trägt, und die Fluggesellschaften bezüglich der umfangreichen und anspruchsvollen Handgepäckmengen einen Beitrag im Rahmen ihrer Möglichkeiten leisten.

Zudem müssen die beauftragten Sicherheitsdienstleister das von der Bundespolizei angeforderte Personal in ausreichendem Umfang stellen und auch in entsprechender Qualität einsetzen.

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