Angela Merkel | Foto: CDU

Bundeskanzlerin Angela Merkel bittet die Bevölkerung um Geduld und kündigt bereits längere Einschränkungen in der Corona-Krise an. Zum ersten Mal in der Geschichte der Europäischen Union hatte ein regulärer EU-Gipfel mit den 27 EU-Regierungschefs per Videokonferenz stattgefunden. Angela Merkel hat nach der über sechs Stunden dauernden Videokonferenz zur Corona-Krise ein kurzes Statement abgegeben.


Merkel warnte erneut, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie seien größer als die der Finanzkrise im Jahr 2008.

Nach Jens Spahn und Markus Söder meldete sich nun auch Angela Merkel zum Shutdown in Deutschland zu Wort. Aufgrund der bis zu zwei Wochen andauernden Inkubationszeit der Virusinfektion und der Tatsache, dass die Maßnahmen erst seit diesem Montag veranlasst wurden, sagte die Bundeskanzlerin:

„Es ist noch nicht der Zeitpunkt, über Lockerungen zu sprechen. Wir sind noch gar nicht in dem Bereich zu sehen, ob die Maßnahmen wirken. Ich muss die Menschen in Deutschland wirklich um Geduld bitten“

Damit hat die Kanzlerin die gleichen Ansichten wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder

„Ich glaube, wir kommen da durch, aber es ist wichtig, dass man nicht, wie wenn man eine normale andere Krankheit hat, zu schnell aufsteht, zu früh wieder anfängt, dann kann es am Ende doch viel schlimmer werden.“