Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Amtssitz Darmstadt und Innenminister Roger Lewentz vor der Pauluskirche in Darmstadt Bildquelle: EKHN

Nachrichten Rheinland-Pfalz | „Wir sehen die Bundesgartenschau 2029 im Rheintal als große Chance für die gesamte Region. Da wollen wir sehr gerne dabei sein“, sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, nach einem Gespräch mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister und BUGA 2029-Initiator Roger Lewentz im Gebäude der Kirchenleitung in Darmstadt.

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Obere Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz

Wie zuvor schon der katholische Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing empfindet auch sein evangelischer Amtsbruder Jung die Wirkungs- und Begegnungsmöglichkeiten einer solchen „sympathischen Großveranstaltung“ als immense Chance für die christlichen Kirchen und die Ökumene. Als Schauplatz für die Bundesgartenschau 2029 wird das spektakuläre  Welterbe Obere Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz dienen.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen während vergleichbarer Großveranstaltungen auch Orte der Besinnung und des Nachdenkens über Gott und die Fragen des Glaubens in der Gesellschaft suchen. Deshalb wollen und werden wir gerne aktiver Teil dieses großen Festes der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen am Ende dieses Jahrzehnts sein“, so Kirchenpräsident Jung. Er zeigte sich für diese äußert frühzeitige Einbindung durch Minister Lewentz sehr erfreut. Ein ganzes Bündel von Angeboten für die erwarteten Besucherscharen sei denkbar. Dies reiche von Gottesdiensten über Konzerte und Lesungen, Jugendevents bis hin zu den unterschiedlichsten spannenden Begegnungsforen.

„Wir wollen  Menschen erreichen und sie sollen offene Kirchen erleben“, so Jung. Kirchenpräsident und Innenminister sprachen auch über Ökumene bei der BUGA, für die auch Bischof Georg Bätzing plädiert. Die beiden  Vertreter der Kirchen wollen eine Zusammenarbeit miteinander absprechen. Dabei soll auch Bornhofen als zentraler Ort der inneren Einkehr einer Bundesgartenschau, wie von Roger Lewentz in die Diskussion gebracht, eine Rolle spielen.

„Auf dem Weg ins Jahr 2029 wollen wir so viele Menschen wie möglich als gedankliche Verbündete und tatsächliche Mitmacher begeistern. Ich freue mich ganz ungemein, bei beiden hochrangigen Kirchenvertretern wie gewohnt offene Türen und offene Herzen erlebt zu haben“, so Lewentz. Dies seien schon heute wichtige Wegmarken hin zu einem ähnlichen herausragendem Erfolg wie 2011 bei der BUGA in Koblenz. Damals war Roger Lewentz als Innenstaatssekretär BUGA-Regierungsbeauftragter und schon damals waren die Kirchen sehr bedeutsame Veranstaltungspartner.

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