Die Arbeitswelt wird immer digitaler. Umso bedeutender wird die Ausbildung für junge Menschen. Symbolfoto: Pixabay Pashminu

Die Sommerferien sind die Zeit der Suche: Schulabgänger schauen nach möglichen Ausbildungsplätzen. In Zeiten des Fachkräftemangels suchen aber auch Betriebe nach geeigneten Bewerbern. Damit in der Corona-Krise die Zahl der Ausbildungsplätze nicht einbricht, hat die große Koalition ein Paket aus Hilfen für die Betriebe geschnürt.

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Das Paket sieht folgende Hilfen vor, wie der Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten mitteilt:

– Unternehmen, die weiterhin im gewohnten Maß ausbilden, erhalten eine Prämie von 2000 Euro für jeden Ausbildungsplatz.

– Unternehmen, die die Zahl an Ausbildungsplätzen erhöhen, erhalten ebenfalls die 2000 Euro Prämie. Für jeden zusätzlich entstehenden Ausbildungsplatz gibt es dann 3000 Euro Prämie.

– Unternehmen, die mindestens zu 50 Prozent in Kurzarbeit gegangen sind, aber ihre Auszubildenden weiterhin beschäftigen, erhalten drei Viertel der Brutto-Ausbildungsvergütung erstattet.

– Wer Auszubildende übernimmt, deren Betrieb in die Insolvenz gegangen ist, erhält eine Prämie von 3000 Euro.

– Auszubildende, deren Betrieb in die Insolvenz geht, können ihre Ausbildung in Auftrags- und Verbundsausbildung abschließen.

Weingarten wirbt bei den Betrieben an Nahe und Rhein und im Hunsrück dafür, auszubilden: Die Betriebe werden in Zeiten des Fachkräftemangels dringend gut qualifizierte junge Menschen brauchen – spätestens wenn sich die Wirtschaft von der Corona-Krise erholt hat.“ Außerdem sei es unfair, einer Generation von Schulabgängern wegen eines Virus den Start ins Berufsleben zu verbauen.

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