Bad Kreuznach | Nach Abschluss der Kriminalpolizeilichen Ermittlungen, bei denen auch ein Brandgutachter eingeschaltet war, ist ein technischer Defekt ursächlich für den verheerenden Brand am vergangenen Samstag (13.02.2021) in der Bad Kreuznacher Altstadt (wir berichteten). Auch die in dem Haus tot aufgefundene Frau konnte mittlerweile durch Angehörige identifiziert werden.


Rechtsmedizinische Untersuchungen bei der Toten abgeschlossen

Die rechtsmedizinische Untersuchung bei der Toten ergab keinerlei Hinweise auf eine Gewalteinwirkung. Auch die Zugangsmöglichkeit des Brandobjektes wurde in Augenschein genommen. Die Haustür, die als einzige Zugangsmöglichkeit zu dem Brandobjekt diente, war verschlossen und musste durch die Einsatzkräfte gewaltsam geöffnet werden.

Die durch die Kriminalpolizei Bad Kreuznach in Auftrag gegebenen Gutachten zur Ermittlung der Brandursache sind abgeschlossen. Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab keinerlei Hinweise auf Gewalteinwirkung bei der Verstorbenen. Todesursächlich war ein Kohlenmonoxidvergiftung. Die Verstorbene konnte durch Angehörige identifiziert werden.

Technischer Defekt als Brandursache

Ausgebrochen ist der Brand nach den Ermittlungen im Wohnzimmer des 1. Obergeschosses. Hier wurden mehrere elektrische TV-Zusatzgeräte gefunden. Auf Grund des Zerstörungsgrades der Geräte konnten keine weitergehenden Untersuchungen an diesen vorgenommen werden. Das Spurenbild in diesem Bereich korrespondiert jedoch mit einem technischen Defekt als Brandursache.

Die Bewohnerin dürfte im Schlaf von dem Brand nichts bemerkt haben und starb letztendlich an einer Kohlenmonoxidvergiftung.
In diesem Zusammenhang weist die Kriminalpolizei Bad Kreuznach nochmals auf die Notwendigkeit von Rauchmeldern in Wohn,- und Schlafräumen hin.

Frau verstirbt bei Gebäudevollbrand in Bad Kreuznach