Einsatzleitung Mörfelden-Walldorf | Foto: Meikel Dachs
Einsatzleitung Mörfelden-Walldorf | Foto: Meikel Dachs

Nachrichten Kreis Groß-Gerau | An diesem Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr kam es zu einem Waldbrand zwischen Mörfelden-Walldorf und dem Flughafen Frankfurt (wir berichteten). Im Laufe der Löscharbeiten gegen 23:30 Uhr kam es dann in dem Gebiet zu einer Explosion.


Boost your City war in der Nacht nochmal vor Ort

In der Nacht von Sonntag auf Montag (03:00 Uhr) waren wir erneut vor Ort und sprachen mit dem Kreisbrandinspektor Friedrich Schmidt. Dieser berichtete, dass gegen 23:30 Uhr in der Nacht ein Blindgänger im Waldgebiet während der Löscharbeiten explodiert war. Alle Einsatzkräfte haben daraufhin umgehend den Wald verlassen. Der Wald darf aktuell nicht mehr betreten werden.

Die letzten Nachlöscharbeiten werden von den Wegen aus durchgeführt, falls es zum erneuten Aufflackern der Flammen kommt. „Mit dem Revierförster wurde es abgestimmt. Er erklärte, dass soweit eigentlich alles aus ist. Wir haben aber mit der Wärmebildkamera noch einen Temperaturunterschied festgestellt, sodass wir weiterhin Einsatzkräfte vor Ort haben. Wenn Wind käme, könnte das Feuer nochmal aufflackern. Wir schicken aber kein Personal mehr rein“, so Friedrich Schmidt.



Der Kampfmittelräumdienst übernimmt

In den Morgenstunden soll dann der Kampfmittelräumdienst vor Ort eintreffen, um die Lage neu zu beurteilen. Dann wird entschieden, wie weiter verfahren wird. In der Spitzenzeit waren rund 350 Einsatzkräfte vor Ort, berichtet Schmidt. Die Anzahl wurde in der Nacht allerdings auf rund 40 Einsatzkräfte heruntergefahren.

Noch bis 6:00 Uhr sollen die Feuerwehrleute aus Frankfurt am Main im Dienst sein. Diese übernahmen die Nachtschicht. Anschließend sollen diese dann wieder von einer anderen Feuerwache abgelöst werden. Die Übergabe soll rund eine Stunde dauern.

Wie der Kreisbrandinspektor mitteilt, wurde der Rauch aufgrund der Wetterlage im gesamten Stadtgebiet bis nach Büttelborn verteilt und nach unten gedrückt. Der Rauch zog entsprechend nur sehr langsam ab. Dadurch wurden fälschlicherweise von mehreren Personen auch weitere Brände gemeldet.

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