Nachrichten Bingen | Nach übereinstimmenden Medienberichten beabsichtig das Bistum Mainz, die Trägerschaft der Binger Hildegardisschule abzugeben. Die Binger CDU appelliert deshalb an das Bistum, diese richtungsweisende Entscheidung zu überdenken.

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Elisabeth Gräff, Stadtratsmitglied und Vorsitzende der Frauen-Union Bingen

„Es ist sehr fatal und folgenschwer, wenn sich die Kirche auf diese Art und Weise aus der Erziehung und Bildung zukünftiger Generationen zurückzieht“. Für den Bildungsstandort Bingen hat die Hildegardisschule ebenso wie die konfessionellen Kindergärten einen hohen Stellenwert. Sehr bewusst wählen zahlreiche Eltern und Kinder diese Schule aus. Aus Sicht der CDU ist ein Weiterführen der Hildegardisschule in bewährter Form und Trägerschaft im Interesse der gesamten Stadt Bingen.

Die Arbeit der Kirchen wieder mehr wertschätzen

Stefan Bastiné, Fraktionsvorsitzender der Binger CDU und Landtagskandidat sieht in der Entscheidung des Bistums eine bedenkliche gesamtgesellschaftliche Entwicklung: „Hier zeigt sich für jeden sichtbar, dass Leistungen der Kirche als selbstverständlich wahrgenommen werden. Wenn dann Konsequenzen gezogen werden, ist der Aufschrei groß.“ Bastiné ruft deshalb dazu auf, dass „wir als Gesellschaft die Institution Kirche und deren Wertigkeit wieder mehr wertschätzen und unterstützen sollen“.

Kirche ist mehr als ein Gebäude

Für die CDU Bingen ist klar, dass Kirche mehr als nur eine Basilika oder ein schönes Gebäude ist. Kirche ist ein verbindendes Element, dass gesellschaftliche Grundwerte über die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen vermitteln kann und soll. „Wir appellieren deshalb eindringlich an das Bistum Mainz, die nicht nur für Bingen wichtige Hildegardisschule in der bewährten Form zu erhalten,“ so Gräff abschließend.

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