Nachrichten Mainz | Weltweit wird zur Zeit nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus geforscht. So auch bei dem Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech, das eine Produktionsstätte in Idar-Oberstein hat. Nun wird das Unternehmen einen Kredit in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank erhalten. Mit dem Kredit soll das Impfstoffprogramm BNT162 des Unternehmens unterstützt werden.

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Produktionskapazitäten können erweitert werden

Biontech ist eines der weltweit führenden Unternehmen der individualisierten Medizin und zur Zeit auch mit der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus beschäftigt. unterstützt werden. Im April ist das Unternehmen hierzu als erstes in Europa in die klinische Prüfung eines möglichen Impfstoffes gegangen. Das Programm gilt als das weltweit weitreichendste. Die klinischen Daten werden für Ende Juni oder Juli erwartet.

Die Fremdfinanzierung der Europäischen Investitionsbank wird nach Erreichen vorab festgelegter Meilensteine in zwei Teilbeträgen von jeweils 50 Millionen Euro ausgezahlt. Mit dem Geld kann das Biopharma-Unternehmen seine Produktionskapazitäten erweitern.

Bundestagsabgeordneter Dr. Joe Weingarten (SPD) dazu

„Ich freue mich sehr über diese Entscheidung aus Brüssel. Das ist eine gute Nachricht für die Region. Und auch im Kampf gegen Covid-19 bedeutet es einen Hoffnungsschimmer: Mit dem Geld aus Brüssel kommt Biontech in die Lage, bei einem erfolgreichen Testverlauf den Impfstoff so schnell wie möglich zu produzieren.“ erklärt der Bundestagsabgeordnete.

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