Foto: Yike G. Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Nachrichten Bingen – Ab diesem Freitag bis zum 31. August 2020 wird das Binger Kulturufer durch die Event- und Gastronomie-Location „Ankerplatz Bingen – ein Ort zum Wohlfühlen“ erweitert. Von privaten Machern sind unter freiem Himmel Wein-Talks mit Winzern aus Bingen geplant. Außerdem erhalten regionale Künstler dort eine Bühne und weitere kleinere Veranstaltungen runden das Programm ab. So wertet der Ankerplatz, mit geplanter Entfernung zur festen Gastronomie und einem anderen Konzept das Ufer auf und bietet einen weiteren Anlaufpunkt, um Bingen zu genießen.

-Werbung-

Schnelle und unbürokratische Lösungen

Durch die Corona-Krise wurde das Jahr 2020 komplett auf den Kopf gestellt. Feste und Veranstaltungen mussten abgesagt werden, was auch Auswirkungen für die Gastronomie, Hotels und den Einzelhandel hat. „Seit Beginn der Krise haben wir schnelle und unbürokratische Lösungen gefunden, um den Bingern, die besonders hart vom Lockdown betroffen waren, unter die Arme zu greifen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Feser.

So wurden zum Beispiel den Gastronomen die Kosten für die Außenbestuhlung erlassen und um die Sicherheitsvorschriften umsetzen zu können, dürfen die Flächen großzügiger genutzt werden. Schausteller aus Bingen können seit Juni am Binger Kulturufer einen kleinen Teil ihrer Karussells und Verkaufsstände aufstellen. So haben sie die Möglichkeit, wenigstens etwas Geld in dieser schwierigen Zeit zu verdienen. Denn vorallem das Kulturufer ist seit dem Beginn des Frühlings von Einheimischen und mittlerweile auch wieder von Touristen ein beliebtes Ausflugsziel. Und auch die Skulpturen Triennale, die weit über die Stadt und Landesgrenzen hinaus bekannt ist, lockt kunstaffines Publikum zum Tagesausflug nach Bingen.

Aufwertung für das Kulturufer und Alternativen

Außerdem ist es geplant, probeweise Strandliegen gegen Pfand auszugeben. So kann zusätzlich zu den bereits vorhandenen Sitzmöglichkeiten ein ruhiger Platz am Ufer geschaffen werden. „Wir sehen die Entwicklung als sehr positiv, auch vor dem Hintergrund der „Corona-Thematik“ bezugnehmend auf die Entzerrung des Besucherstroms und dem allgemeinen Veranstaltungsausfall.“, so Oberbürgermeister Thomas Feser.

Die Bingen am Rhein Tourismus und Kongress GmbH hat sich an die neuen Gegebenheiten angepasst und möchte ein Kulturprogramm in und für Bingen durchführen. Mit Konzepten wie „Bingen swingt auf Bestellung“ und einem Live-Stream zur Inthronisation des Prinzess Schwätzerchens inklusive online Weinprobe wollen sie im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Alternativen anbieten. Oberbürgermeister Thomas Feser freut sich über den regen Zulauf.

Die Hildegard-Lotsen der Hildegard-Info begrüßen seit dieser Woche wieder Touristen und Interessierte in der Schmittstraße (Dienstag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr) und auch die Tourist-Information im Rheinkai hat ihre Öffnungszeiten wieder erweitert auf Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag auf 10 – 13 Uhr und freut sich auf Kunden aus nah und fern.

-Werbung-