Symbolbild 3D-Druck

Nachrichten Bingen | Die aktuelle Corona-Krise fordert uns allen einiges ab. Besonders Schutzmasken sind mehr als wichtig, aber kaum noch erhältlich. Dies brachte das Binger Dentallabor Bösing Dental GmbH & Co.KG auf eine unkonventionelle Idee, fernab vom Kerngeschäft. Dafür nutzt das Labor die technologie der 3D-Drucker.

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Eine Geschäftsidee aus der Not heraus

Gerade in der aktuellen Situation sind Gesichtsschutzmasken extrem hilfreich und daher überaus gefragt, doch viele Anbieter können keine mehr liefern. Das brachte das Dentallabor um Christoph Bösing auf eine Geschäftsidee, denn die Not macht erfinderisch. „Vor über einer Woche haben wir uns mit dem Gedanken beschäftigt. Die Masken sind von den Kunden nachgefragt, aber im Handel gibt es keine mehr“, berichtet der Geschäftsführer Christoph Bösing.

Quelle: zwp online

Gesichtsmasken aus dem 3D-Drucker

Aus diesem Grund fing er an Gesichtsmasken aus einer Kunststofffolie mit einer Halterung mit einem 3D-Drucker zu fertigen. Die Information, dass das Binger Labor diese Masken herstellt und liefert verbreitete sich rasant. „Wir haben über 500 Mails erhalten“ berichtet Bösing. Aus diesem Grund errichtete er in Windeseile einen Onlineshop, in dem er diese Masken für 10 Euro verkauft. „Billiger geht es wirklich nicht, die Maske ist auch für uns in der Herstellung schon teuer“, so Bösing.

Allerdings mussten nicht alle diese Masken kaufen. Das Unternehmen spendete der Heilig-Geist-Hospital (HGH) 40 der neuen Masken. Aber auch das Krankenhaus Marienwörth, der Malteser Hilfsdienst und der Rettungsdienst Corneli bekamen einige Masken gespendet.

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