In der diesjährigen Silvesternacht ist es im gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz, aber insbesondere in Mainz sehr ruhig geblieben. Die allermeisten Menschen feierten zu Hause in kleinem Kreis und hielten sich an die bekannten Einschränkungen.

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Auf den Straßen waren nur sehr wenige Menschen unterwegs. Einzelne Feuerwerke wurden auf privaten Grundstücken abgefeuert, ganz wenige nur im öffentlichen Raum. Kleine Gruppen, die um Mitternacht mit einem Glas Sekt in der Hand auf der Straße anstießen, hielten sich an Abstandsregeln und Gruppengrößen. Da Alkohol im Dienst verboten ist, verzichteten die Beamten auf die Angebote, doch selbst zu testen ob es sich um alkoholhaltigen oder alkoholfreien handelt.

Im gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz, dass sich über Alzey-Worms, Teile des Donnersbergkreises, den Kreis und die Stadt Bad Kreuznach, den Kreis Mainz-Bingen und die Stadt Mainz erstreckt und über 800.000 Einwohner zählt, wurden lediglich 173 Kontrollen durchgeführt. 36-mal versammelten sich zu viele Personen, 29-mal wurde der Mindestabstand unterschritten, 21-mal Alkoholverkaufs- und konsumverbot missachtet. In den anderen Fällen kam es zu keinen Verstößen.

Zwei schwere Unfälle im Dienstgebiet

Darüber hinaus beschäftigten zwei herausragende Unfälle die Polizei. Im Bereich Bingen verunfallte gegen 02:30 Uhr ein alkoholisierter, 28-jähriger Fahrer eines acht Wochen alten Porsches. Er verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, überschlug sich mehrfach und blieb in einem Weinberg liegen. Der Schaden liegt bei ca. 120.000,- EUR.

Auf der B 41 bei Sponheim (Kreis Bad-Kreuznach) verliert ein 19-Jähriger gegen 21:30 Uhr die Kontrolle über einen hochmotorisierten Audi und verursacht einen schweren Unfall. Alle vier Insassen werden verletzt. Eine Person muss ins Krankenhaus. Die B 41 bleibt über Stunden für Aufräumarbeiten gesperrt. Der 19-Jährige war nüchtern. (wir berichteten)

Großer Dank an die Bevölkerung

Das Polizeipräsidium Mainz bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Einhaltung der vielen Einschränkungen. So wurde hoffentlich nicht nur das Infektionsgeschehen positiv beeinflusst, es machte auch die Arbeit der vielen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei leichter.

Im Einsatz für das PP Mainz waren Polizistinnen und Polizisten der Bereitschaftspolizei, der Diensthundestaffel, der Autobahnpolizei, der vielen Polizeiinspektionen, des Kriminaldauerdienstes und der Leitstelle (Führungszentrale).

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