Symbolbild

Die Chancen eine geplante berufliche Karriere bei der Polizei starten zu können, sind ab dieser Woche für einen 16-jährigen Sprendlinger drastisch gesunken.

Gegen 16:40 Uhr war der Jugendliche auf der B420 zwischen Gau-Bickelheim und Wöllstein unterwegs, als ihn eine Zivilstreife der Verkehrsdirektion Wörrstadt anhalten wollte. Doch zog es der 16-Jährige vor, alle Stoppzeichen zu ignorieren und mit seinem Zweirad lieber über Feldwege zu flüchten.

Der Fluchtversuch war jedoch nur von kurzer Dauer, denn diese endete letztendlich mit einem Sturz auf dem Feldweg. Glück hatte er zumindest in einem Punkt, dass er bei dem Sturz unverletzt blieb.

Weniger Glück brachte ihm jedoch die weitere Kontrolle. Nicht nur dass sein Roller illegal getunt war, dieser hatte zudem noch ein altes Versicherungskennzeichen, die darüber hinwegtäuschen sollte, dass eine Versicherung bestehen würde. Auch besaß der 16-Jährigen gar keinen Führerschein, um den Roller überhaupt fahren zu dürfen.

Das er versucht hatte, vor der Polizeikontrolle zu flüchten gab der Jugendlich damit an, dass er sich eigentlich bei der Polizei bewerben wollte. Er vermutete, dass mit einem getunten Roller erwischt zu werden nicht wirklich förderlich für seine Bewerbung sein könnte.

Dieser Argumentation folgte die Polizei und gab dem 16-Jährigen, auch gerade hinsichtlich der zusätzlichen Delikte, uneingeschränkt Recht.