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Insekten sterben: In manchen Gebieten ist die Zahl der Insekten in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer oder Schmetterlinge.

Kann man sich darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt oder muss auch deren Überleben gesichert sein? Andererseits tauchen gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Was ist die Ursache dafür und was muss getan werden, um die Insekten zu retten?

Gefährdete Faszination

Ist es die Landwirtschaft, der Klimawandel oder der Flächenfraß? Die SWR Doku„Rettet die Insekten“ macht sich auf die Suche nach den Ursachen für das Insektensterben und zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist.

Der preisgekrönte Tierfilmer Jan Haft trifft Fachleute, die das Leben und den Rückgang dieser Tierklasse erforschen und zeigt Initiativen, die sich aktiv für den Insektenschutz einsetzen – eine Aufgabe von immenser Tragweite, denn das Verschwinden der Insekten würde eine ungeahnte Kettenreaktion nach sich ziehen.

SWR-Doku am 8. September

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten und das aus einem dramatischen Grund: Weltweit geht sowohl die Zahl, als auch die Artenvielfalt der Insekten zurück. Die Doku „Rettet die Insekten“ von Jan Haft widmet sich den Tieren, die gleichzeitig Nützlinge und Schädlinge sein können. Zu sehen am Sonntag, 8. September um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.