Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachrichten Alzey-Worms | An diesem Dienstag (22.09.2020) ereignete sich auf der B9 zwischen Guntersblum und Alsheim ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 44-jähriger Motorradfahrer aus Guntersblum noch an der Unfallstelle verstarb. Seine 14-jährige Tochter kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus.

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Das Motorrad krachte mit voller Wucht in die Seite des Fahrzeuges

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 44-jährige Motorradfahrer gemeinsam mit seiner 14-jährigen Tochter als Sozius auf der B9 aus Richtung Worms kommend nach Guntersblum unterwegs. In Höhe der Abfahrt Gimbsheim (L437) wollte ein 47-Jähriger mit seinem BMW auf die B9, Richtung Worms eingefahren, übersah jedoch das Vorfahrtsberechtigte Motorrad. Das Motorrad krachte mit voller Wucht in die Seite des BMW. Durch den Aufprall wurde der Motorradfahrer gut 10 Meter über den Wagen katapultiert.

Die alarmierten Rettungskräfte fingen sofort mit der Reanimation des Motorradfahrers an. Ein Rettungshubschrauber wurde nachalarmiert, der eintreffende Notarzt konnte dann nur noch den Tod des Motorradfahrer feststellen. Seine 14-jährige Tochter wurde schwerstverletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt.

Unfallverursacher hatte 2,0 Promille und keinen Führerschein

Ein durch die Polizei durchgeführter Alkoholtest, ergab dass der Unfallverursacher einen Wert von 2,0 Promille hatte. Zudem kann der Mann keinen Führerschein vorzeigen, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Gegen ihn ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Unfall B9 zwischen Guntersblum und Eich | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Ein Gutachter ist an der Unfallstelle

Zur Unfallaufnahme und Rekonstruktion wurde ein Gutachter zu der Unfallstelle bestellt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Feuerwehren aus Gimbsheim, Alsheim und Eich und Mettenheim waren mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Rettungswagen und Polizeistreifen sowie der Rettungshubschrauber Christoph 77 waren ebenfalls im Einsatz. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

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