Die deutschen Automobilhändler sind in Sorge. Die geplanten Schließungen von Autohäusern und Showrooms zur Eindämmung des Coronavirus wird unzählige Insolvenzen mit sich ziehen. Der Autohandel ist bereits jetzt schon wegen vieler geschlossener Kfz-Zulassungsstellen nicht mehr handlungsunfähig. Auch die Automobilhersteller schließen Ihre Werksproduktionen.

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Es können weder Kurzzeitkennzeichen ausgegeben, noch Überführungsfahrten vorbereitet werden. Dadurch können Kaufabschlüsse nicht einmal über den Internethandel abgewickelt werden. Die fehlende Zulassung der Fahrzeuge verhindert den Abschluss der Transaktionen, teilte die Autoconsult Agentur am Dienstag in einer Presseerklärung mit.

Dies bringe die Automobilhändler in eine wirtschaftliche Notlage, teilte der Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches KFZ-Gewerbe am Dienstag mit. Es sei gut, dass Werkstätten weiter betrieben werden können. Viele Betriebe könnten ein komplettes Verbot aber nicht ohne Liquiditätshilfen überstehen.

„Zwar darf man einem Kunden ein Autozubehör einbauen, aber nicht verkaufen.“ Der Zentralverband Deutsches KFZ-Gewerbe sehe deshalb nicht, wie zweierlei Maß im gleichen Unternehmen einen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten könne.

Von den bundesweiten Schließungen sind nicht betroffen:

  • Lebensmittelläden
  • Getränkemärkte
  • Banken
  • Apotheken
  • Tankstellen
  • Autowerkstätten
  • Drogeriemärkte
  • Reinigungen
  • Sanitätshäuser
  • Optiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Geschäfte mit Tierbedarf
  • Bau- und Gartenmärkte.
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