Bild: Stadtbibliothek Mainz

Nachrichten Mainz | Noch bis zum 20. November zeigt die Wissenschaftliche Stadtbibliothek die Wanderausstellung „DDR – Mythos und Wirklichkeit“ in der Ausleihe. Dabei kooperiert die Bibliothek mit dem Politischen Bildungsforum Rheinland-Pfalz der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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30-jähriges Jubiläum der Wiedervereinigung

Im Jahr 2020 jährt sich zum 30. Mal die Wiedervereinigung Deutschlands. Mit der Wiedervereinigung endete eine jahrzehntelange Phase der politischen Unterdrückung, Entmündigung und Unfreiheit in der ehemaligen DDR. Der politische Umbruch der Jahre 1989 und 1990 führte nicht nur zum Untergang der DDR, sondern auch zum Ende des Kalten Krieges, der seit 1945 die Weltpolitik bestimmt hatte.

Die Freude über den Mauerfall, den Sturz der SED-Diktatur und die Deutsche Einheit in Ost- und Westdeutschland war riesig. Doch im Laufe der Jahre verblassten die Erinnerungen an die DDR zunehmend. Unzufriedenheit mit neuen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen kamen auf und führten zu ungenauen Rückblicken auf die DDR. Doch das hilft nicht bei der Lösung aktueller Probleme. Viel eher bleibt eine realistische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und dem Alltag in der DDR auch weiterhin erforderlich. Auf 20 bebilderten Roll-Ups stellt die Ausstellung in mehreren Themenblöcken Mythen und Fakten über die DDR gegenüber und regt zur Auseinandersetzung an.

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