Ihre Erlebnisse auf dem Zeltplatz in Nieder-Wiesen teilten die Camperinnen und Camper mit Landrat Ernst Walter Görisch (Mitte) und Jugendamtsleiter Arno Herz (2. v. r.). Foto: Luise Hussung

Eine Schatzsuche im Wald, Lagerolympiade und zahlreiche Bastelangebote standen unter anderem auf dem abwechslungsreichen Programm der diesjährigen Kinderfreizeit des Kreisjugendamtes Alzey-Worms.

Bei strahlendem Sonnenschein bot der Zeltplatz in Nieder-Wiesen am Rande des Vorholzes hinter der Wiesbach wieder einmal einen hervorragenden Schauplatz für spielende und tobende Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren.

Unter dem Motto „Nieder-Wiesel und die Fabelwaldwesen“ begaben sich die 40 Mädchen und Jungen aus dem Kreisgebiet gemeinsam mit den ehrenamtlichen Mitarbeitenden auf Spurensuche in der Heimat des Nieder-Wiesels „Norbert“. „Neben den festgelegten Programmpunkten, wie z.B. den Tagesausflügen, dürfen die Kinder auch eigene Vorschläge einbringen und mit entscheiden“, so Sina Gerhardt, die zum fünften Mal in Folge als Lagerleiterin fungierte.

So stünden nicht nur Spielen und Spaß im Fokus der Freizeitarbeit. Vielmehr sei es den Betreuerinnen und Betreuern daran gelegen, die Selbstständigkeit der Teilnehmenden zu fördern und zu fordern. Darüber hinaus konnten die Camperinnen und Camper spielerisch wertvolle Gemeinschaftserfahrungen zur Stärkung des Sozialverhaltens sammeln.

„Aufgrund der räumlichen Nähe eignet sich die Freizeit in Nieder-Wiesen insbesondere auch für Einsteigerinnen und Einsteiger“, betonte Christine Hassemer, Kreisjugendpflegerin und freute sich über eine ausgezeichnete Resonanz; das Zeltlager war zum wiederholen Mal ausgebucht.

Die Freude der Truppe über das Erlebte und die gesammelten Erfahrungen war dabei unverkennbar. Davon konnte sich auch Landrat Ernst Walter Görisch gemeinsam mit Jugendamts-leiter Arno Herz überzeugen. Gemeinsam statteten sie mit Eis im Gepäck den Kindern und dem ehrenamtlichen Team einen Besuch ab. „Ich freue mich, dass seit vielen Jahren Kinder aus dem Landkreis das Angebot des Jugendamtes nutzen und ihre Sommerferien auf dem kreiseigenen Zeltplatz verbringen“, so Görisch, der dankende und anerkennende Worte an das Team rund um die Kreisjugendpflegerin richtete