Symbolbild

Für viele Haustierbesitzer endete der Wechsel ins neue Jahrzehnt mit einem Albtraum. Nach Angaben von Tasso e.V. sind in der Nacht zum Jahreswechsel über 700 Tiere entlaufen.

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712 entlaufene Hunde und Katzen weist die Statistik für den Jahreswechsel 2019/2020 aus. „Es ist eine bedrückende Zahl, die wir Ihnen heute mitteilen müssen. Wir hatten gehofft, dass in diesem Jahr weniger Tiere zu der Zeit entlaufen, zu der wir Menschen begeistert und freudig den Beginn eines neuen Jahres feiern“ so eine Sprecherin von Tasso e.V.

Hoch her ging es in der Notrufzentrale, die auch in der vergangenen Silvesternacht rund um die Uhr besetzt war, um die zahlreichen Vermissten- und Fundmeldungen zu entlaufenen Vierbeiner zu bearbeiten. So waren es 460 vermisste Hunde, 252 vermisste Katzen und ein vermisstes Frettchen.

Natürlich lässt sich nicht jeder Fall eines vermissten Tieres eindeutig auf das Zünden von Silvesterfeuerwerk zurückführen. Dass ein Zusammenhang besteht, zeigt allerdings die Erfahrung: Es sind vor allem Hunde, die in der Silvesternacht entlaufen. Häufig passiert es, wenn sie nur noch einmal kurz hinausgehen, um sich zu erleichtern.

Die Zahlen unterstreichen diese Erfahrung: Entlaufen an allen anderen Tagen im Jahr durchschnittlich etwa 100 Hunde, sind es an den beiden Tagen rund um den Jahreswechsel mehr als 400 und damit mindestens doppelt so viele. Zum Glück sind viele Hunde zwischenzeitlich gefunden worden und auch Katzen, die sich oft irgendwo verstecken, um das Ende der Feierei abzuwarten, sind in vielen Fällen zwischenzeitlich wiederaufgetaucht.

All jenen, die ihr Tier noch vermissen, drücken wir die Daumen, dass es ganz bald unversehrt gefunden wird.

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