Nachrichten Groß-Gerau | Update vom 13. September 17:05 Uhr: Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei den vier Männern um pakistanische Staatsangehörige. Dadurch kam es aufgrund von Verständigungsproblemen zwischen den Beamten und den Männern zunächst zu Missverständnissen.


Die Männer befanden sich auf der rheinland-pfälzischen Seite

Die vier Männer wollten nicht wie zunächst angegeben den Rhein durchschwimmen sondern befanden sich bereits auf der rheinland-pfälzischen Seite des Rheins. Von dort aus waren drei von ihnen bis zu den Knien ins Wasser gegangen. Der vermisste 20-Jährige war etwas weiter in das Wasser gelaufen und schließlich untergegangen. Die drei Männer gaben gegenüber der Polizei an, dass sie alle nicht gut schwimmen können.

Erstmeldung vom 13. September 16:30 Uhr: Aktuell kommt es zu einem Großeinsatz auf dem Rhein zwischen Trebur und Gernsheim. Ein Schwimmer soll im Rhein untergegangen sein und wird zur Zeit unter Hochdruck gesucht.

Nach derzeitigen Kenntnissen wollten vier Personen gegen 14:00 Uhr den Rhein von Gernsheim nach Eich durchschwimmen. Kurz bevor sie das Ufer in Eich erreichten, bemerkten sie, dass einer aus der Gruppe auf dem Weg untergegangen war.

Im Einsatz sind aktuell:

  • die Feuerwehr Biebesheim
  • die Feuerwehr Büttelborn
  • die Feuerwehr Gernsheim
  • die Feuerwehr Riedstadt
  • die Feuerwehr Stockstadt
  • die Feuerwehr Trebur
  • Rettungskräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
  • Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
  • Rettungshubschrauber
  • Notfallseelsorger
  • der Gefahrenabwehrkreis Groß-Gerau

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Schwimmen im Rhein, an nicht freigegebenen Stellen. Es kommt immer wieder zu lebensgefährlichen Situationen, da die Strömung und Wassertemperatur oft unterschätzt wird.