Für einen 47-jährigen Ukrainer endete die Fahrt mit seinem VW-Transporter am Sonntagnachmittag auf der A63, nach dem ihn eine zivile Polizeistreife bei Nieder-Olm angehalten hatte.

Aufmerksam auf das Fahrzeug, sowie einen weiteren Polo mit Ausfuhrkennzeichen, wurden die Beamten der Verkehrsdirektion Wörrstadt, als ihnen auffiel das beide Fahrzeuge stark beladen waren.

Bei der Überprüfung des Transporters mit ukrainischem Kennzeichen ergab sich, dass Motornummer und Fahrgestellnummer nicht zusammenpassten. Stutzig geworden, nahmen die Beamten das Fahrzeug nun genauer unter die Lupe.

Dabei stellte sich heraus, dass in Polen ein weiterer VW Transporter mit derselben Fahrgestellnummer zugelassen war. Damit nicht genug, waren in Spanien die Fahrzeugdokumente schon einmal als verloren gemeldet worden. Weil dann auch noch das Typenschild im Fahrzeug fehlte, erhärtete sich der Verdacht, dass der kontrollierte Transporter gestohlen und “umfrisiert” wurde.

Der 47-jährige Fahrer aus der Ukraine konnte glaubhaft versichern, den Transporter vor einigen Jahren gutgläubig in Spanien erworben zu haben. Es bewahrte den Mann allerdings nicht davor, dass sein VW nun sichergestellt werden musste und er ihn wohl auch nicht mehr zurückbekommen wird, weil er nach den Ermittlungen an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben wird.