Das Alkohol am Steuer gefährlich ist, ist allgemein bekannt. Alkohol am Steuer eines 40-Tonners jedoch, kann noch verheerendere Folgen haben!

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Bereits seit mehreren Jahren hat sich die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim zum Ziel gesetzt, dieses zu verhindern. In Kooperation und enger Absprache mit den benachbarten Polizeiautobahnstationen werden die Kontrollen großflächig ausgedehnt, um somit über ein großes Streckennetz hinweg präventiv zu wirken.

Am vergangenen Sonntagabend (19.01.2020) hatten die Beamten der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim zwei Rastplätze entlang der A61 im Visier. Zwischen 18.00 und 21.00 Uhr kontrollierten die Beamten wieder rastende LKW-Fahrer auf den Tank- und Rastanlagen Wonnegau Ost und West, um zu verhindern, dass diese zum Ende des Sonntagsfahrverbots (22.00 Uhr) alkoholisiert an den Start gehen.

Spitzenreiter mit 2,83 Promille

Auch bei dieser Kontrolle war das Ergebnis einmal mehr erschreckend. Von insgesamt 91 kontrollierten Fahrern waren 22 alkoholisiert, dies entspricht knapp einem Viertel!

In 15 Fällen war die Alkoholisierung so stark, dass die Weiterfahrt nach der Pause untersagt und die Papiere sichergestellt werden mussten: Bei 2 Fahrern wurden 0,9 Promille Atemalkohol gemessen, bei 11 Fahrern bewegte sich das Ergebnis zwischen 1,1 und 2 Promille.

Die beiden „Spitzenreiter“ hatten Werte von 2,07 und 2,83 Promille Atemalkohol! Erst wenn die Berufskraftfahrer wieder nüchtern sind, erhalten sie ihre Papiere zurück und können weiterfahren.

Weitere Kontrollen fahrender LKW

Doch die Beamten kontrollierten dieses Mal nicht nur präventiv, um die Abfahrt zu verhindern. In der Nacht zum Montag wurde auch der fahrende Güterverkehr gezielten Alkoholkontrollen unterzogen. Glücklicherweise waren hier alle kontrollierten Fahrer nüchtern, sicherlich auch ein Effekt der zahlreichen Präventivkontrollen, die sich unter den Truckern herumsprechen.

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